Mother’s Milk
Psychothriller 2013
Mann mit Kindheitstrauma (Mutter u.s.w.) entführt scheinbare Mutter und sperrt sie in den Keller, um dort ihre Milch trinken zu können. Sie ist aber gar nicht Mutter und hat keine Milch. Also versucht er zu induzieren, klappt nicht, er schwängert sie, sie wendet sich ihm nach und nach zu (wohl Stockholm-Syndrom). Noch schwanger beißt ber ihr in einer Anwandlung eine Brustwarze ab, bereut es und bla bla bla, drei Filmpreise.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mother%E2%80%99s_Milk_(2013)
Schafft es die Menscheit auch mal ohne solche Dämonisierungen? Eine interessante neue sexuelle Idee mal nicht mit Phantasien von Ultraverbrechen abzuwehren?
Aber es erinnert mich an das Thema S/M, auch da erst Gleichsetzung mit Soziopathen (merke: echtes S/M ist ein Paarspiel auf Gegenseitigkeit), und selbst bei
Shades of Grey braucht man noch die Pathologisierung, um seinen eigenen Phantasien endlich Lauf lassen zu können.
Also frage ich mich echt, ob das eine leider unumgängliche Zwischenstufe zur Akzeptanz ist?
Trotzdem: Wieso tun die Leute nicht einfach, was ihnen gut tut und keinem schadet? Wieso versucht man in einem fort, den Sex anderer Leute zu kontrollieren und regulieren und niederzuhalten?
Andererseits: Der Film ist seit 13 Jahren auf dem Markt und keinen hats gejuckt. Also was reg ich mich hier auf...
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Nachtrag:
Vor vier Jahren kam unter anderem die Doku "I Breastfeed My Fiance" ("Ich stille meinen Verlobten") - und die hat mehr Leute interessiert:
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Vor einem Jahr die Doku "I Breastfeed My Husband - So What?":
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Und es gab glaube ich sogar noch mehr.