Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

Forumsregeln
Zentraler Treff für alles rund ums Thema Erotische Laktation. Nicht erlaubt: Anbaggern, Annoncen u.s.w. (dafür sind die Foren "Kontaktanzeigen" und "Annoncen" da. Lebensdauer der Beiträge: 180 Tage seit letztem Zugriff.

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.
Smileys
:biggrin: :-) :hm: :-( ;-) :heul: :aufreg: :bae: :bigeyes: :hmpf: :rotwerd: :sabber: :devil: :kapiernix: :flash: #vampir# #milkshower# :milked: :knicks: :hahaha: :fuck: :anbet: :idee: :klo: :fencing: :nana: :applaus: :offtopic: :ohmann: :powackel: :predigt: :rose: :rtfm: :spinner: :traenenlach: :troll: :liplick: :perideis: :perideis_klein: :perideis_mini: :milchpille: #brustaktivierung# #relaktation#

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Florence » Freitag 26. Juni 2026, 07:30

Gast hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 09:38
Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:17Schon etwas erschreckend, was man hier liest.
Ein Missverständnis?

Du entscheidest selbst über dich. Das ist gut und wichtig.
Aber wenn einer der Partner oder beide in einer Beziehung zu einem Grundbedürfnis des anderen resolut "nein" sagt, stimmt etwas an dieser Beziehung nicht.
Das Forum hatte früher nicht wenige Frauen, die ebenfalls an solchen Situationen litten und dann Affären außerhalb ihrer Beziehung suchten. Ich weiß nicht, ob es noch das innere Forum für Frauen gibt, oder ob das weniger geworden ist. Du kannst überlegen, wie es für dich in einer solchen Situation wäre.
Möglich. Ich meine damit nicht den Wunsch, die Sehnsucht danach. Ich weiß nicht ob wir hier vom selben sprechen, aber ich finde nicht, dass ein Grundbedürfnis bedeutet, sich unwissentlich am anderen zu bedienen. Ich würde es zwar zu meinem stellen, aber gäbe es dies in dieser Art nicht - ebenso in Ordnung. Den erotischen Horizont an Spielereien begrenzt man nur selber.

Es wäre was anderes, wäre von Haus aus eine Offenheit, Akzeptanz gegenüber dem gegeben. Oder die erotische Dynamik von zwei Personen, die ein nächtliches intermezzo dieser Art - ohnehin zulässt. Dann gäbe es noch das Machtgefälle (wie zuvor schon erwähnt wurde) o.ä. Aber nicht aus einer Bedürftigkeit heraus, wenn ohnehin das Thema schon beschwert ist.

Wann Menschen sich für eine Affäre entscheiden oder diesen Umstand rechtfertigen, bleibt jeden Menschen selber überlassen. Nicht immer ist das Defizit ausschlaggebend.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Woland » Donnerstag 25. Juni 2026, 13:59

Christine hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 19:05 Hier ein Bild als Kontrast, das eine ganz andere Perspektive nimmt:
Erotic Lactation in SM context.png
Geiles Bild! - Mal eben so nebenbei...

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Dienstag 23. Juni 2026, 12:47

Gast hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 09:38
Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:17Schon etwas erschreckend, was man hier liest.
Ein Missverständnis?

Du entscheidest selbst über dich. Das ist gut und wichtig.
Aber wenn einer der Partner oder beide in einer Beziehung zu einem Grundbedürfnis des anderen resolut "nein" sagt, stimmt etwas an dieser Beziehung nicht.
Das Forum hatte früher nicht wenige Frauen, die ebenfalls an solchen Situationen litten und dann Affären außerhalb ihrer Beziehung suchten. Ich weiß nicht, ob es noch das innere Forum für Frauen gibt, oder ob das weniger geworden ist. Du kannst überlegen, wie es für dich in einer solchen Situation wäre.
Meine Frau argumentiert natürlich dass dieses "Grundbedürfnis" meinerseits neu ist und nicht von Anfang der Beziehung an bestand. Das stimmt auch, zumindest in der starken Ausprägung wie es jetzt ist. Aber Sexualität entwickelt sich nunmal auch in einer Partnerschaft (und wir sind beide sehr unerfahren in diese Beziehung gestartet).

Auf diese Weise stellt mich meine Frau (unbewusst) vor die Wahl, entweder meine Sexualität wieder grundlegend zu ändern (nicht trivial), zu versuchen mein Bedürfnis außerhalb der Ehe zu decken (hoch problematisch) oder mich zu trennen.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Christine » Dienstag 23. Juni 2026, 11:29

Die Therapeutin ist Ärztin - Gynäkologin - die sich auf sowas spezialisiert hat.
Mein Eindruck war dass sie von ihrer eigenen Überzeugung her aber vor allem Feministin ist und sobald klar wurde dass in der Beziehung zwischen mir und meiner Frau etwas passiert ist was nicht vollkommen einvernehmlich war, wollte sie hauptsächlich meine Frau davon überzeugen Distanz zu mir aufzubauen.
So etwas in dieser Richtung hatte ich vermutet. :hm:

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Gast » Dienstag 23. Juni 2026, 09:38

Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:17Schon etwas erschreckend, was man hier liest.
Ein Missverständnis?

Du entscheidest selbst über dich. Das ist gut und wichtig.
Aber wenn einer der Partner oder beide in einer Beziehung zu einem Grundbedürfnis des anderen resolut "nein" sagt, stimmt etwas an dieser Beziehung nicht.
Das Forum hatte früher nicht wenige Frauen, die ebenfalls an solchen Situationen litten und dann Affären außerhalb ihrer Beziehung suchten. Ich weiß nicht, ob es noch das innere Forum für Frauen gibt, oder ob das weniger geworden ist. Du kannst überlegen, wie es für dich in einer solchen Situation wäre.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Dienstag 23. Juni 2026, 09:30

Christine hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:48 Eigentlich auf ein häufig vorkommendes Formulierungsunglück bei Kontaktanzeigen gemünzt:
[Bild]
Aber ich tippe, das ist auch das häufigste Problem, wo bei Frauen die Jalousie runterfällt, also einfach in der eigenen Phantasie oder nenns der eigenen Vorurteilswelt. Und das betrifft auch unseren Fetisch insgesamt. - Bei ihrer Scheide denkt keine Frau beim Sex daran, dass das auch der Geburtskanal ist, aber bei Milchgeben als Sex sitzt bei vielen nach wie vor fest drin, dass das nur einen einzigen Zweck haben kann/darf. Genau den Fokus muss man umgedreht kriegen. Die S/M-ler habens da leicht, die können sich den Kick geben, dass die dienende Sklavin von ihrem Herrn ausgesaugt wird und alles tun will, ihm das zu geben. Tja. Schon siehts ganz anders aus. Das müsste man eigentlich in einer zweiten Zeichnung gegenüberstellen.
Das ist etwas was mir allgemein sehr schwerfällt zu verstehen, seit ich mich für dieses Thema interessiere: Warum unsere Gesellschaft so widersprüchlich mit den Brüsten umgeht. Einerseits werden sie ständig in Werbung / Film etc. ganz offensichtlich für ihre sexuelle Ausstrahlungskraft verwendet, andererseits gelten sie ab dem Zeitpunkt wo damit ein Baby gestillt wird / wurde quasi als alleiniges Eigentum jenes Kindes und haben nahezu für allezeit ihre sexuelle Funktion verloren, und erst recht darf niemals der Vater des Kindes in denselben Genuss kommen...

Aber nun ja, so ist es halt. Hilft mir leider auch nicht.
Christine hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 19:05 Aber davon (dieser Mann-Frau-Grundsatz-Sicht) mal abgesehen. Wenn die Kinder noch klein sind, kanns natürlich auch sein, dass sie sich grundsätzlich (also nicht bloß wegen dir) völlig übersättigt und bedrängt fühlt und alles viel zu viel ist. Das kann man als Potential sehen! Angenommen es ist so, dann guck dir mal an, wo du Druck bei ihr rausnehmen kannst, also irgendwas regelmäßig mit den Kindern machen, Haushalt, weiß der Geier. Vielleicht, ihr mal anbieten, ihr auch regelmäßig mal eine Auszeit zu nehmen, dass sie sich mit einer Freundin treffen kann o.ä, ohne immer alle am Rockzipfel zu haben. Kann ja sein, dass das alles bloß Symptome so einer Überlastung sind.
Also Überlastung und alles viel zu viel spielt definitiv eine große Rolle, ohne Frage. Großes Kind wechselt gerade in die weiterführende Schule, mittleres Kind ist präpubertär zickig und kleines Kind ist nun ja noch sehr klein und braucht vor und nach der Krippe eine rundum Betreuung. Großes Haus, großer Haushalt und viel zu tun, dazu noch Ehemann der potenziell an jeden Wochentag inklusive Wochenenden und Feiertagen arbeiten muss und dass auch mal 24h am Stück. Und in dieser Situation will sie gerade selbst wieder voll in den Beruf einsteigen.
Natürlich ist das sehr viel und eigentlich auch eindeutig zu viel.

Und ja, ich versuche soweit möglich dem Rechnung zu tragen, sobald ich durch die Tür komme nehme ich den Kleinen und kümmere mich um ihn, ich bin für Abwasch/Geschirrspülmaschine hauptverantwortlich, bringe den Müll raus, mähe den Rasen, übernehme wann immer zeitlich möglich den EInkauf, fahre gelegentlich die Kinder zu ihren Aktivitäten und bringe den Kleinen ins Bett.
Ich habe auch schon Bereitschaft signalisiert, meine Arbeitszeit zu reduzieren, was sie aber momentan nicht will.
Christine hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 19:05
Zusatz-Idee: Versuche doch mal einen Deal. Du sagst klipp und klar, dass das derartig tief in dir drin ist, dass das nicht einfach ind en Skat stecken kannst. Und ihr macht aus, dass sie aber ein halbes Jahr erst mal ihre Ruhe davon hat. Details musst du dir aber überlegen, ich weiß ja nicht, was bei dir wirklich gehen würde.
Ist einfach so, dass die Kleinkindzeit echt ne schwere Belastung ist.
Hab es schonmal so ähnlich versucht. Da gibt es zwei Probleme. Also das eine ist dass sie sich a) nicht darauf einlassen kann, mir zu sagen nach wieviel Zeit es genug Pause war und b) sie mir keine Garantie geben möchte, dass sie sich nach Ablauf der Zeit wirklich vorstellen kann mich regelmäßig an die Brust zu lassen.
Das andere Problem ist in mir selbst und das wäre dass ich mir kaum vorstellen kann, so lange die FInger von ihnen zu lassen. Wir haben es schon einen Monat lang versucht, das hat so mäßig gut geklappt und danach war nichts anders als vorher, weder bei ihr noch bei mir.

Aber ja, eine lange Pause wo ich wirklich ihre Brüste komplett in Ruhe lasse, würde ihr definitiv helfen.

Christine hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 19:05
Ich hatte ja gehofft, dass die Sexualtherapeutin da helfen kann, aber die hat sich eher darauf fixiert dass ich ja "heimlich" bei meiner Frau gesaugt habe und dann eher eine "Opfer/Täter" Dynamik konstruiert.
Rückfrage: Echte Psychologische Psychotherapeutin oder bloß eine dieser psychoangehauchten Beraterinnen? - Aber selbst da sehe ich das als schweren Kunstfehler, falls ich das richtig verstanden habe. Mit dieser Modediagnose beringst du Männer sehr nahe an eine Situation, sich (strafrechtlich!) ernsthaft bedroht zu fühlen und die können dann in den Eigensicherungsmodus übergehen, sprich: Beziehung zerstört, tolles Therapieergebnis.
Ansonsten: Zu einer Beziehung gehören immer beide, also auch mal zu gucken, ob man sich mit Dingen anfreunden kann, die dem Partner Freude bereiten. Banales Beispiel: Sie ist völliger Ballett-Fan, er nicht, und er entschließt sich, sich auf Ballett richtig einzulassen. Ist er Opfer, ist sie Täterin? Wenn nein, warum ja beim Thema Sex?
Aber wie gesagt: Beachte den Aspekt Überlastung und denk mal ernsthaft drüber nach, ob von den oben schon gesagten was sinnvoll wäre.
Die Therapeutin ist Ärztin - Gynäkologin - die sich auf sowas spezialisiert hat.
Mein Eindruck war dass sie von ihrer eigenen Überzeugung her aber vor allem Feministin ist und sobald klar wurde dass in der Beziehung zwischen mir und meiner Frau etwas passiert ist was nicht vollkommen einvernehmlich war, wollte sie hauptsächlich meine Frau davon überzeugen Distanz zu mir aufzubauen.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Dienstag 23. Juni 2026, 09:06

Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:30 [...]

Das ist schade, aber vielleicht braucht es einfach Zeit, um sich dann den Thema wieder zu nähern. Und man darf nicht vergessen, es ist halt auch sehr sehr viel Aufwand, den nicht jeder erbringen kann. Sexualität kann allgemein so erfüllend sein, und vielleicht ist es gut - möglich - sich nicht nur auf das Thema der Brüste zu kaprizieren, ist ja doch einseitig ;-) und ich bin selber Brustfetischistin.

Vielleicht kommt die Zeit, die Geduld, der passende Moment. Ich wünsche es Euch.
Zwanghaftes Verkopfen und gleich den Abgrund sehen, weil man dem gerade nicht nachgehen kann, …ist ja auch vermutlich kontraproduktiv für das Gemüt.

Alles Gute für Dich/Euch.
Also "sehr viel Aufwand" sehe ich in dem was ich aktuell möchte für meine Frau nicht. Wir reden nicht von einer Vollzeit-Stillbeziehung mit ständigem Pumpen damit man viel Milch hat. Das wäre wunderbar aber wird für mich immer unerreichbar sein, dazu ist meine Frau beruflich und privat viel zu eingespannt selbst wenn sie dem Thema gegenüber offen wäre. Was sie, Stand jetzt, absolut nicht ist.

In der jetzigen Situation wäre es für sie eher sehr wenig Aufwand, mich ab und zu wenn wir eh auf dem Sofa oder im Bett liegen einfach ein paar Minuten an ihren Brüsten saugen zu lassen. Ich habe sie auch schon explizit gefragt wenn sie müde war ob ich es machen dürfte wenn sie eingeschlafen ist, da sollte es ja gar nicht stören. Die Antwort war leider jedes Mal ein klares Nein. Sie steht der Idee an sich feindselig gegenüber.

Warum das so ist, ist schwer zu sagen. Es sind sicherlich bestimmte Moralvorstellungen, es sind die traumatischen Erfahrungen mit zweien unserer Kinder bei denen das Stillen sehr schwierig und frustrierend war, auch die Erfahung mit dem dritten Kind welches ihr regelrecht einen Teil der Brustwarze abgeknabbert hat. Es ist die Kränkung, der Vertrauensbruch durch mein heimliches Stillen und die Tatsache, dass ich das Thema seither nicht ruhen lassen kann.

Ich würde nicht behaupten, dass ich mich seither nur für ihre Brüste interessiere, sie hat auch einen sehr schönen Hintern und ich streichle sie ganz allgemein am ganzen Körper gerne und bin auch gerne in ihr. Nur will sie, dass ich dabei die Brüste ausspare und das fällt mir sehr schwer bis unmöglich (sie hat beeindruckende große Naturbrüste die schon rein von ihrer Dimension her kaum zu übersehen sind, da streichelt man auch nicht so leicht dran vorbei...).

Was sie mehrfach gesagt hat ist, dass sie Zeit braucht. Aber auch betont dass sie selbst nach Ablauf von x Zeit nicht sagen kann, ob sie sich darauf einlassen kann. An der Stelle wird es dann schwer für mich, weil wenn der Lohn so unsicher ist, fällt das Warten auf die Belohnung umso schwerer.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Dienstag 23. Juni 2026, 08:53

Anderer Mann hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 12:40 Ich stimme meinem Vorredner absolut zu!

Und zum Thema:

Auch ich habe die ersten male auch heimlich in der Nacht aus ihrer Brust getrunken, wenn meine Frau gerade günstig lag, bis ich ihr dann mal gestanden habe, dass das bei mir nicht bloß Neugier ist, sondern offenbar sehr tief sitzt.
Aber ich würde heftig gegen diesen neo-prüden Denkansatz streiten, dass man zu jedem Sex INNERHALB der Ehe erst mal eien Verhandlung führen, einen schriftlichen Vertrag schließen (kein Scherz, die Forderung gabs) u.s.w. muss. [...] Also meine Frau kann mich jederzeit einfach nehmen, wenn es sie in der Nacht überkommt und umgekehrt. Sollte das mal schief gehen, spricht man halt drüber und guckt, was man ändern soll, und das sollte auch nachher gehen, jedenfalls ist "Übergriff" deutlich zu groß aufgeblasen, danns timmt was in der Ehe nicht, ist wirklich so. Aber es ist echt Sch*, wie oft das vorkommt. Irgendwer hat hier geschrieben, dass Dritte nichts im Ehebett zu suchen haben, das fand ich gut gesagt, denn es sind ja meist Dritte oder besser gesagt die Nachwirkung von deren aggressiver Spießigkeit, die einem die Ehe kaputtmachen können- Dieses falsche "ich will euch nur helfen", "ich meins nur gut mit euch".

Der Mund des Manns an der Brust der schlafenden Frau ist jedenfalls nichts anderes als der Mund der Frau am Penis des schlafenden Manns, wo (ach? echt?) alle das plötzlich geil finden. Was soll das beim Ehepaar? - Und nur sicherheitshalber: Ich rede nicht davon, dass einer von beiden gesagt hat, er/sie wil sich trennen. Das wäre eine ganz andere Hausnummer.
Und wieso gilt selbe Regelung nicht für jeden Kuss, fürs Streicheln des Rückens? Und ich rede noch immer vom Ehepaar.

Noch mal: "Vertrauen untergraben" akzeptiere ich nicht. Das muss einen anderen Grund haben.[...]
Ich habe meiner Frau schon öfter gesagt dass sie umgekehrt sich jederzeit an mir zu schaffen machen dürfte. Ich habe sie auch gefragt ob es unerfüllte Fantasien ihrerseits gibt die ich ihr im Gegenzug erfüllen kann. Leider bei beiden Punkten Fehlanzeige.

Und ich würde dir schon widersprechen: Wenn man sich vorher nie darüber ausgetauscht hat, ist es ein Vertrauensbruch wenn man einfach so an den Körper des anderen geht für die eigenen sexuellen Bedürfnisse.

Natürlich ist es Unsinn, für jede sexuelle Handlung vorher den "consent" schriftlich einzuholen, das propagieren wohl nur die radikalsten Femininstinnen und auch das vermutlich nur öffentlich und nicht in ihren eigenen vier Wänden wenn sie dann doch mal die Lust überkommen sollte.

Aber Zustimmung sollte schon sein und die kann ja auch einfach darin bestehen sich entspannt zurück zu lehnen und den anderen einfach machen zu lassen, zu lächeln, selbst mitzumachen, erregt zu stöhnen etc.
Diesen Grundsatz habe ich leider verletzt als ich heimlich nachts an ihren Brüsten gesaugt habe. In dem Wissen, dass sie es tagsüber nicht mehr/nicht so oft wollte wie ich.

Allerdings, und das ist auch relevant, ist das schon viele Monate her und ich habe mich zig mal dafür entschuldigt, also sollte man denken dass das mal aus der Welt ist und man schauen kann wie man jetzt weiter macht. Und hier wird es problematisch weil sie eben kategorisch ablehnt was ich schon mehrfach erklärt habe was für mich die schönste Art der Zweisamkeit überhaupt ist, das Saugen an der Brust.

Noch verwirrender ist es dann wenn beim "normalen" Sex plötzlich dann doch die Idee kommt, ich könne ja doch mal vorsichtig an den Mädels saugen, und es ihr dann allzu gut gefällt. Leider kommt das aber nur alle paar Monaten mal so vor :(

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Dienstag 23. Juni 2026, 08:42

Gast hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 10:59 Ich habe so etwas oft gehört, seltsamerweise immer in die eine Richtung: Frauen bestimmen über ihren Körper selbst, und die Männer hätten keinen Anspruch auf bestimmte Intimität und hätten das zu respektieren, was sie bekommen.
Während ich dem grundsätzlich zustimme, macht es in einer Beziehung keinen Sinn, denn eine Beziehung oder Ehe basiert ja auf Intimität. Während jeder das Recht haben sollte,sich zurückzunehmen, wenn es gerade nicht passt, finde ich die Situation, in der sich einer komplett verweigert, sehr problematisch. Insbesondere, wenn der Partner signalisiert, wie wichtig einem diese Sache ist.
Wenn Sie sagt: "Nicht jetzt", "Das Baby kommt zuerst", "Ich brauche mal emotionale Erholungszeit usw." ist das verständlich; das Recht, sich um sich selbst zu kümmern und Freiräume zu fordern. Aber wenn einer kategorisch etwas ablehnt, das für den anderen so wichtig ist, dann ist die Beziehung von einer Liebesbeziehung - wo man gibt, um den anderen glücklich zu sehen - zu einer (zumindest teilweise) egotistischen Beziehung, in der man überlegt, was man hineinsteckt, um etwas für sich herauszubekommen, geworden.
Das sind vielleicht sehr viele Beziehungen, aber es ist nicht gut: Solche Brüche werden in der Regel nicht kleiner, sondern größer.
Ich sehe das recht ähnlich. Natürlich gibt es auch in einer Beziehung das recht auf körperliche Selbstbestimmung, aber wenn man das dauerhaft als Argument vorbringt um dem Partner etwas zu verwehren was diesem so wichtig ist und so viel gibt dann ist das ein Abrücken von dem Ideal der Liebesbeziehung so wie ich sie mir vorstelle, nämlich mit gegenseitiger Hingabe. Und Hingabe bedeutet in gewisser Weise auch Aufgabe eigener Grenzen zugunsten des Partners, was ja durchaus nicht schädlich für einen selbst sein muss sondern sehr schön sein kann.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Christine » Montag 22. Juni 2026, 19:05

Hier ein Bild als Kontrast, das eine ganz andere Perspektive nimmt:
Erotic Lactation in SM context.png
Erotic Lactation in SM context.png (99 KiB) 85 mal betrachtet
Aber davon (dieser Mann-Frau-Grundsatz-Sicht) mal abgesehen. Wenn die Kinder noch klein sind, kanns natürlich auch sein, dass sie sich grundsätzlich (also nicht bloß wegen dir) völlig übersättigt und bedrängt fühlt und alles viel zu viel ist. Das kann man als Potential sehen! Angenommen es ist so, dann guck dir mal an, wo du Druck bei ihr rausnehmen kannst, also irgendwas regelmäßig mit den Kindern machen, Haushalt, weiß der Geier. Vielleicht, ihr mal anbieten, ihr auch regelmäßig mal eine Auszeit zu nehmen, dass sie sich mit einer Freundin treffen kann o.ä, ohne immer alle am Rockzipfel zu haben. Kann ja sein, dass das alles bloß Symptome so einer Überlastung sind.

Zusatz-Idee: Versuche doch mal einen Deal. Du sagst klipp und klar, dass das derartig tief in dir drin ist, dass das nicht einfach ind en Skat stecken kannst. Und ihr macht aus, dass sie aber ein halbes Jahr erst mal ihre Ruhe davon hat. Details musst du dir aber überlegen, ich weiß ja nicht, was bei dir wirklich gehen würde.
Ist einfach so, dass die Kleinkindzeit echt ne schwere Belastung ist.
Ich hatte ja gehofft, dass die Sexualtherapeutin da helfen kann, aber die hat sich eher darauf fixiert dass ich ja "heimlich" bei meiner Frau gesaugt habe und dann eher eine "Opfer/Täter" Dynamik konstruiert.
Rückfrage: Echte Psychologische Psychotherapeutin oder bloß eine dieser psychoangehauchten Beraterinnen? - Aber selbst da sehe ich das als schweren Kunstfehler, falls ich das richtig verstanden habe. Mit dieser Modediagnose beringst du Männer sehr nahe an eine Situation, sich (strafrechtlich!) ernsthaft bedroht zu fühlen und die können dann in den Eigensicherungsmodus übergehen, sprich: Beziehung zerstört, tolles Therapieergebnis.
Ansonsten: Zu einer Beziehung gehören immer beide, also auch mal zu gucken, ob man sich mit Dingen anfreunden kann, die dem Partner Freude bereiten. Banales Beispiel: Sie ist völliger Ballett-Fan, er nicht, und er entschließt sich, sich auf Ballett richtig einzulassen. Ist er Opfer, ist sie Täterin? Wenn nein, warum ja beim Thema Sex?
Aber wie gesagt: Beachte den Aspekt Überlastung und denk mal ernsthaft drüber nach, ob von den oben schon gesagten was sinnvoll wäre.


[Typisch Männer - hier tobt ne ernsthafte Diskussion und ich krieg hier Anfragen, obs die Zeichnung auch farbig gibt. Ja, das Original war farbig, ich habs ersetzt ;-) ]

Nach oben