Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

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Woland
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Woland »

Das als letztes - bei Frau Holle und dem Geheimnis, warum es in Perideis bisher nie geschneit hatte:

(Bild mit Fehler im Nachhinein gegen korrigiertes Bild ausgetauscht)
Bei Frau Holle.webp
Bei Frau Holle.webp (562.35 KiB) 1638 mal betrachtet
Neiiiiiiiiiiiin, noch eins habe ich nicht.
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Anika
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Anika »

Der Sechsfüßler ist süß! :rose: :rose: :rose:

Ich kenne den sogar aus meiner Kindheit! Da gab es eine ganz wunderbare Reihe von Kinderbüchern eines russischen Autors:
"Der Zauberer der Smaragdenstadt" von Alexander Wolkow.
Die ersten drei Bände kann ich unbedingt jedem empfehlen, auch Erwachsenen. Wer schon auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist - das ist eins! Ab Band 4 haben mir die Bücher dann nicht mehr so gefallen, aber andere haben anders darüber gedacht.
Der Autor sagt ganz offen, dass das eine Nacherzählung von "The Wonderful Wizard of Oz" ist, aber er wollte die Geschichte gerne im Stil russischer Märchen haben.
Daraus sind ganz eindeutig die Sechsfüßler, und zwar aus Band 3 "Die sieben unterirdischen Könige". Witzige Anspielung! Und du hast mir jetzt das niedlichste Bild eines Sechsfüßlers beschert, das ich bisher gesehen habe!
Bild
Links:
Band 1: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zaube ... agdenstadt
Band 2: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_schla ... lzsoldaten
Band 3: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_siebe ... %C3%B6nige
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Anika
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Anika »

Ohne die Schnee-Marie ignoriert zu haben!
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Fritz
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Fritz »

[ein Absatz gelöscht, hat sich erledigt]

Hübsche Bilder :applaus:

Nur sicherheitshalber an alle: Eure Bilder müssten unbedingt copyrightfrei sein, also zur freien Verwendung freigegeben.
Der Plan: Ich würde alle Bilder dieses Threads irgendwann gesammelt in die Hauptseite setzen, in den dortigen Perideis-Bereich. Man könnte sie dort zu einer Erweiterung der Stasi-Akten machen, das wäre eigentlich ganz hübsch. Unbekannte Künstler-Agenten haben im Auftrag der Stasi Perideis besucht und ihre Erinnerungen als Zeichnung niedergelegt. Und jetzt sind die verlorengegangenen Akten wieder Stück für Stück aufgetaucht ;-)
Wäre das als Rahmenstory in Ordnung für euch?
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Christine
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Christine »

Ja! Genau so.
Und die letzten Bilder sind Klasse!
Sag mal Hertha, ich hab gehört, bei anderen Säugetieren gehen die Titten weg, wenn sie grad nicht säugen. Wozu sind 'n meine Titten da, wenn ich grad kein Kind dran hängen hab? (Augenklapper)
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Woland
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Woland »

Das fehlte im Roman, passt aber:
Selbersaugen.webp
Selbersaugen.webp (565.79 KiB) 1326 mal betrachtet
(Bild noch mal überarbeitet und neu hochgeladen)
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Christine »

@Woland: Brauchen wir als Smiley ;-) :flash: #vampir# #milkshower# :milked: :perideis_klein: Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie das praktisch aussehen sollte. :traenenlach:
Fritz hat geschrieben: Donnerstag 8. Oktober 2026, 18:11Nur sicherheitshalber an alle: Eure Bilder müssten unbedingt copyrightfrei sein, also zur freien Verwendung freigegeben.
Der Plan: Ich würde alle Bilder dieses Threads irgendwann gesammelt in die Hauptseite setzen, in den dortigen Perideis-Bereich. Man könnte sie dort zu einer Erweiterung der Stasi-Akten machen, das wäre eigentlich ganz hübsch. Unbekannte Künstler-Agenten haben im Auftrag der Stasi Perideis besucht und ihre Erinnerungen als Zeichnung niedergelegt. Und jetzt sind die verlorengegangenen Akten wieder Stück für Stück aufgetaucht ;-)
Das wäre ein guter Rahmen! Sozusagen Ergänzungsband. Man bräuchte eine Einleitung wie beim ersten (Bild-) Anhang, Fundstücke aus verschiedenen Quellen, die meisten vermutlich bei der Auflösung der Stasi entwendet, Echtheit leider nicht immer zweifelsfrei feststellbar, irgendwie so. Das wäre ein schöner Rahmen.
Sag mal Hertha, ich hab gehört, bei anderen Säugetieren gehen die Titten weg, wenn sie grad nicht säugen. Wozu sind 'n meine Titten da, wenn ich grad kein Kind dran hängen hab? (Augenklapper)
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Woland
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Woland »

Den Spaß ist es mehr als wert! Prima Sache, ich bin mit allem einverstanden, volle Bildfreigabe, voll anonym, sonst versauen wir alles.

Aber wenn schon KI, wie so dann nicht auch den Text? - Ich habe der KI mal die Einleitung des Bildanhangs zu fressen gegeben und etliche Stichpunkte, wie das Ganze aussehen könnte. Das hier ist dabei herausgekommen (Text bereits leicht von mir überarbeitet):
Wissenschaftlicher Anhang – Ergänzungsband

(Zweiter Bildanhang)

Die Publikation der wenigen, durch den eingangs erwähnten MfS-Offizier geretteten Zeichnungen in der dritten Auflage dieses Bandes hat eine erfreuliche Resonanz hervorgerufen, mit der nicht gerechnet worden war. Aus unterschiedlichen Quellen gingen in der Folge Hinweise und Materialsendungen ein, bei denen wiederholt betont wurde, dass die mutmaßlichen Peridëis-Darstellungen über Jahrzehnte hinweg vorgelegen hatten, ohne dass deren kultur- und zeithistorische Tragweite von den Besitzern auch nur ansatzweise hätte ermessen werden konnte.
Die Provenienz dieser Neuzugänge ist so disparat wie aufschlussreich für die chaotischen Begleitumstände der Wendezeit. Drei der Blätter (Tafeln A, B und C) wurden nach glaubhaften Zeugenaussagen bereits Ende 1989 in einem West-Berliner Trödelladen erworben. Es liegt die Vermutung nahe, dass sie von einem einzelnen Dienststellenangehörigen des MfS illegal veräußert wurden, um sich privat Devisen zu verschaffen.
Ein weiterer, für die Genese des Phänomens hochgradig bemerkenswerter Fund (Tafel D) konnte in einem Gebäude des ehemaligen MfS lange nach dessen Auflösung sichergestellt werden. Es handelt sich um einen reinen Zufallsfund; über welche internen Dienstwege das Blatt seinerzeit dorthin verbracht wurde und warum es den Aktenvernichtungen während der Wende entging, entzieht sich infolge der lückenhaften Aktenlage jeder Rekonstruktion.
Ebenso rätselhaft bleibt die Herkunft von Tafel E: Diese Zeichnung tauchte im Frühjahr 1990 völlig unvermittelt im Umkleidezimmer von Hebammen des Krankenhauses Berlin-Friedrichshain auf, wo sie von Unbekannt schlicht an die dortige Wandzeitung geheftet worden war. Ob hier ein gezielter Appell an eine bestimmte Kollegin vorlag oder eine surreale Form privater Sicherstellung, lässt sich nicht mehr ermitteln.
Von besonderem wissenschaftlich-psychologischem Interesse ist fraglos Tafel F. Das Blatt wurde im Frühjahr 1990 an einer Schule in Eberswalde durch eine Lehrkraft bei einem Schüler beschlagnahmt, nachdem es während des laufenden Unterrichts heimlich von Bank zu Bank gewandert war. Wie das Dokument in die Hände eines Jugendlichen gelangen konnte – ob über familiäre Verflechtungen zum Apparat oder als reines Kuriosum aus zweiter Hand –, konnte nicht mehr geklärt werden.
Das restliche, hier erstmals versammelte Bildmaterial ging anonym aus verschiedenen Richtungen zu.
Für die methodische Annäherung an diesen Ergänzungsband gilt die Mahnung aus dem ersten Anhang in verdoppeltem Maße: Die vorliegenden Blätter bilden kein in sich geschlossenes Ensemble, und ihre Reihung folgt pragmatischen editorischen Gesichtspunkten, nicht einer inneren Chronologie. Ob wir es hier mit weiteren Werken der besagten „Künstler-IMs“ zu tun haben oder gar mit unkontrollierten Eigenschöpfungen von Personen, die mit dem Phänomen Peridëis in Berührung kamen, muss offenbleiben. Wenn aber bereits Schüler und Hebammen Zugang zu diesem Bildgut hatten, so drängt sich erneut jener Verdacht auf, den zu formulieren man mir bereits beim ersten Anhang verübelt hat: Die hermetische Abriegelung des Objekts P war eine Illusion, und die Zersetzung der Dienstdisziplin ging weit tiefer, als die noch erhaltenen Berichte eingestehen wollen. Was damals aus Peridëis nach außen drang, wanderte längst durch Aktentaschen, Ranzen und Spinde, bevor die Archive überhaupt geschlossen werden konnten.

Prof. Dr. ic. R.S., ordentl. Kand. d.P. in aet.
Im Groben finde ich den Text so schon ganz gut. Die Anpassungen an die konkreten Bilder fehlen natürlich noch.
Was meint ihr?
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Woland
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Re: Bilder von Peridëis mit KI gebastelt

Beitrag von Woland »

Ich hab mir vond er KI auch mal den "Prof. Dr. ic. R.S., ordentl. Kand. d.P. in aet." analysieren lassen:
Liest man die Titulatur im parodistisch-akademischen Duktus des Romans, zeichnet sich das absurde Porträt eines typischen DDR-/Ostblock-Wissenschaftlers:
Prof. Dr. ic. Entweder ganz klassisch doctor iuris canonici (Kirchenrecht – herrlich deplatziert für eine MfS-Forschungsstelle) oder viel passender: eine bürokratische Neuschöpfung wie Doctor iconologiae / iconographiae (Bildwissenschaften) bzw. Doctor iconoclasticus.
ordentl. Kand. d.P. Eine bissige Anspielung auf den sowjetischen/DDR-Grad des „Kandidaten der Wissenschaften“ (Kandidat nauk), hier aber vermutlich als „ordentlicher Kandidat der Peridëistik“ (oder der Phänomenologie / des Paranormalen). Ein ewiger Anwärter mit Lehrstuhl, der den eigentlichen Doktor der Wissenschaften nie ganz abgeschlossen hat.
in aet. in aeternum – auf Lebenszeit bzw. bis in alle Ewigkeit. Der Mann wird diesen unfertigen Kandidatenstatus also nie wieder los und sitzt bis ans Ende der Tage über seinen unverständlichen Akten.

Das Profil: Prof. R.S. ist der Archetyp des leicht verbitterten, heillos überqualifizierten Archiv-Akademikers. Er hat sich in den späten 80er-Jahren im Dunstkreis des MfS für „Sonderphänomene“ instrumentalisieren lassen, nimmt seinen Forschungsauftrag aber weitaus ernster als die Genossen Offiziere. Nach 1990 wurde er abgewickelt, hütet seither seinen Zettelkasten mit preußischer Gründlichkeit und kann sich die akademische Eitelkeit nicht verkneifen, das eigene Unvermögen hinter monumentalen Titeln und verschachtelten Passivsätzen zu verbarrikadieren.

Kurzum: Die perfekte Kunstfigur, um zwischen realer Stasi-Tristesse und phantastischer Peridëis-Welt zu vermitteln.
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