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Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2026, 21:20
von Okay
Hallo, bin zufällig auf diesen Beitrag gestoßen und habe rein gar nichts mit dem Thema am Hut. Möchte aber mal etwas anbringen, weil ich das Gefühl habe, dass das noch keiner berücksichtigt hat. Ich bin selbst Mutter und verstehe deine Frau zu 1000%! Selbst wenn man nicht mehr stillt, die Belastung mit 3 Kindern ist enorm und ich würde mich total ,,overtouched“ fühlen, allein durch meine Kinder. Dann hätte ich überhaupt keine Kapazität um noch meinen Mann an meinen Brüsten saugen zu lassen. Hat das mal jemand bedacht? Ich habe das Gefühl, dass auf die Bedürfnisse deiner Frau kein Wert gelegt wird, denn alles was du schilderst, was du gerade für sie tust, ist ja nur zu deinem Zwecke. Also das dient ja nur dir, um deinem Wunsch näher zu kommen. Und nachts ungefragt an ihren Brüsten saugen ist ein NO GO! Sehr übergriffig, tut mir leid für die klaren Worte.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Samstag 21. Februar 2026, 14:39
von Christine
Aber kann man mit dem Argument nicht jeden Sex außer die schnelle Notselbstbefriedigung zurückweisen?
Bzw.: Wir sind wieder an diesem Punkt, mit welchem Fokus man da rangeht - und da verstehe ich dich zu 1000%.
Es ist schon ein riesiger Unterschied, ob du subjektiv das Gefühl hast, da kommt noch einmal ein Baby mehr zu betreuen, zu betutteln u.s.w. oder das Ganze passiert in einem völlig anderen Licht. Ich finde den Vergleich ganz gut, dass die Möse einmal geiler Sex ist und einmal Geburtsorgan, zwei völlig verschiedene Dinge.
Ich glaube, da machen manche Männer den größten Fehler. Frage ist allerdings, was sollen sie tun außer auf ihren liebsten Wunsch total zu verzichten.
Auschluss in DIESER Diskussion: Es geht jetzt nicht um andere Paarsituationen, zum Beispiel wo eine Frau nie ein Kind haben konnte oder es bereut nicht oder zu wenig gestillt zu haben und solche Sachen. (Sonst diskutieren wir hier ewig um des Kaisers Bart.)
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Dienstag 10. März 2026, 13:59
von Millenium
Okay hat geschrieben: Donnerstag 19. Februar 2026, 21:20
Hallo, bin zufällig auf diesen Beitrag gestoßen und habe rein gar nichts mit dem Thema am Hut. Möchte aber mal etwas anbringen, weil ich das Gefühl habe, dass das noch keiner berücksichtigt hat. Ich bin selbst Mutter und verstehe deine Frau zu 1000%! Selbst wenn man nicht mehr stillt, die Belastung mit 3 Kindern ist enorm und ich würde mich total ,,overtouched“ fühlen, allein durch meine Kinder. Dann hätte ich überhaupt keine Kapazität um noch meinen Mann an meinen Brüsten saugen zu lassen. Hat das mal jemand bedacht? Ich habe das Gefühl, dass auf die Bedürfnisse deiner Frau kein Wert gelegt wird, denn alles was du schilderst, was du gerade für sie tust, ist ja nur zu deinem Zwecke. Also das dient ja nur dir, um deinem Wunsch näher zu kommen. Und nachts ungefragt an ihren Brüsten saugen ist ein NO GO! Sehr übergriffig, tut mir leid für die klaren Worte.
Hallo,
Danke für deinen Beitrag. Tatsächlich sprichst du eines der wesentlichen Probleme an und eines welches auch dazu geführt hat, dass sich zwischen meiner Frau und mir ein solcher Konflikt bei diesem Thema entwickelt hat.
Das Konzept dass man zu viel Berührung/Nähe/Intimität haben kann war und ist für mich schwer nachvollziehbar, weil mir körperliche Nähe gerade in stressigen Lebensphasen Rückhalt, Entspannung und Kraft gibt. Je anstrengender der Alltag mit Kindern, Hausarbeit, Lohnarbeit, umso mehr brauche ich persönlich Zärtlichkeit und auch Sex damit ich mich wohl fühle. Als Ausgleich sozusagen.
Ich musste erst mühsam verstehen lernen, dass es anderen wie etwa meiner Frau aber scheinbar auch dir genau andersherum geht. Dass Nähe, Zärtlichkeit und Sex auch als zusätzlicher Stressor empfunden werden können.
Auch wenn es mir schwer fällt, versuche ich daher mittlerweile meine Bedürfnisse und Wünsche absolut zurück zu nehmen. Den Traum von einer Stillbeziehung muss ich bis auf weiteres leider begraben.
Und ja, das heimliche Saugen letztes Jahr wurde als Übergriff empfunden und hat zu einem erheblichen Vertrauensverlust geführt der nur langsam wieder behoben werden kann. Ich ärgere mich was das angeht auch sehr über mich. Mit mehr Geduld und Zurückhaltung wäre vielleicht ein ganz anderer Verlauf möglich gewesen.
Grundsätzlich ist für sie das Saugen an ihrer Brust durchaus interessant, wenn sie in der richtigen Stimmung ist. Leider liegen da immer viele Wochen dazwischen...
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Donnerstag 9. April 2026, 02:12
von Millenium
Neulich hat meine Frau mich beim Sex endlich mal wieder an ihrer Brust saugen lassen. Ich war sehr sanft, bis sie forderte ich solle fester saugen. Das habe ich natürlich gemacht. Am Ende war es ihr dann etwas zuviel, dennoch hatte es ihr in dem Moment gefallen und dabei geholfen, zu kommen.
Sehr schade dass sie gefühlt nur alle zwei Monate in einer Stimmung ist, wo sie sich darauf einlassen kann. Meine Hoffnung jemals so etwas wie regelmäßiges Saugen zu erleben sind leider ziemlich am Boden.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Donnerstag 9. April 2026, 19:22
von Christine
Probiere doch mal, die Lippen nahe der Zitze anzusetzen, also nicht den Mund weit zu öffnen. Und dann auch kräftig.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Samstag 11. April 2026, 06:23
von Millenium
Christine hat geschrieben: Donnerstag 9. April 2026, 19:22
Probiere doch mal, die Lippen nahe der Zitze anzusetzen, also nicht den Mund weit zu öffnen. Und dann auch kräftig.
Werde ich, wenn sie das nächste Mal in Stimmung dazu ist.
Als sie noch Milch hatte, habe ich mit etwas mehr Brust im Mund allerdings auch gut Milch bekommen. Da das aktuell aber eh kein Thema ist, sollte ich mich auf den maximalen Genuss für sie konzentrieren.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Samstag 13. Juni 2026, 17:51
von Florence
Millenium hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 06:23
Christine hat geschrieben: Donnerstag 9. April 2026, 19:22
Probiere doch mal, die Lippen nahe der Zitze anzusetzen, also nicht den Mund weit zu öffnen. Und dann auch kräftig.
Werde ich, wenn sie das nächste Mal in Stimmung dazu ist.
Als sie noch Milch hatte, habe ich mit etwas mehr Brust im Mund allerdings auch gut Milch bekommen. Da das aktuell aber eh kein Thema ist, sollte ich mich auf den maximalen Genuss für sie konzentrieren.
Mhm, schade natürlich, aber ich gebe dem obigen Beitrag recht, oft ist es auch die Penetranz zu einem Thema, die man durch ständiges wiederholen, in einem Abturn führen kann. Gerade, wenn man sich zart vortastet. Aber vielleicht gar zu oft vortastet.
Ob wir das alle genial und anregend finden, ist legitim, aber ich denke sie ist dennoch deine Frau auch mit ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und vielleicht auch Unsicherheiten. Ich denke dauernd das Thema zu thematisieren, kann echt kontraproduktiv sein.
So war es bei mir vor 8 Jahren zb… auch wenn ich noch so etwas anziehend und erfüllend finde, aber wenn dauernd dieses Thema in einem unsicheren Stadium aufgekaut werden würde.. Ich weiß nicht.
Ich denke mir, letztlich haben auch wir hier nur eine subjektive Sichtweise, und können nicht alles mit Historie und Natur rechtfertigen, sonst könnte man das ja bei jeder Thematik. Es ist halt eine charmante Untermauerung.
Vielleicht ist der banalste Ansatz nicht so schlecht; im Lustmoment, in der Erregung, in der Verführung - schmackhaft machen.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Samstag 13. Juni 2026, 19:04
von Christine
Wenns tröstet: Schon normaler ehelicher Sex ist für manche ein schwieriges Thema. Ein Heer von neidischen, missgünstigen (auch wenns manchen gar nicht bewusst ist) Leuten redet anderen Leuten in den Schlübber rein. Fritz hatte das irgendwo mal ganz gut auf den Punkt gebracht. Letztlich wie bei Tieren, wo gebissen wird, um andere an der Vermehrung zu hindern. Damit man selber bessere Karten hat oder seine eigenen miesen Karten wenigstens relativ etwas aufwertet.
Oder drehen sich die meisten Diskussionen über Sexualmoral etwa darum, es den Paaren möglichst schön zu machen? - Nein, eben nicht, im Gegenteil. Einzige Ausnahme ist die Grundregel unter Erwachsenen ist eine Art Nichtangriffspakt auf Gegenseitigkeit - halt das Maul über deren Sexleben, auf dass über dein eigenes Sexleben das MAul gehalten wird. Aber immerhin.
Aber worauf ich hinaus will:
Sowas beeinflusst einen ja. Wie oft wird denn gefragt: "Darf ich das?..:" - Man würde antworten müssen, ja wenn nichts dagegen spricht und es euch beiden Spaß macht, dann nur zu, eure Beziehung kann ja nur besser werden, wenns im Bett gut läuft. Und das gilt ja sogar für Selbstbefriedigung, was noch vor kurzer Zeit ein riesiges Tabu war, verboten, angeblich schädlich, unmoralisch u.s.w.
Und in Bezug auf Milchbrüste für den eigenen Mann? - Ich hab echt keine Ahnung. Überrede mal eine Frau, sich nen Vibrator zu kaufen, nee, lieber springt sie jeden an, wenn die Not zu groß ist. Ich kannte so einen Fall, die fand es völlig ecklig, sich selber anzufassen. Was lernen wir für uns daraus? Nichts.
DOCH: Eventuell. Wo die einen Vorbilder die eine Norm setzen, können andere vielleicht eine andere bringen. Ich meine jetzt sowas wie Reportagen, Sachbücher, Belletristik, Statistiken, vielleicht sogar Pornno, wenn er tauglich ist. Oder Romane, wo solche Szenen vorkommen (gibts nicht viel, Ken Follet fällt mir ein, Die Löwen).
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Samstag 13. Juni 2026, 19:05
von Christine
Perideis. Ich dumme Kuh. Hab gar nicht dran gedacht. Das hat ja auch ne gute Story außerhalb der Milchsache und ist frauentauglich.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Sonntag 14. Juni 2026, 21:37
von Geniesser67
Christine hat geschrieben: Samstag 13. Juni 2026, 19:05
Perideis. Ich dumme Kuh. Hab gar nicht dran gedacht. Das hat ja auch ne gute Story außerhalb der Milchsache und ist frauentauglich.
Wenn dann "dumme Milchkuh"
