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Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Mittwoch 4. Februar 2026, 17:12
von LaFemmina
Hallo,
mein Partner und ich lieben die Vorstellung, dass ich ihm meine Milch gebe.
Ich bin 50 und habe drei Kinder, das letzte habe ich vor 10 Jahren abgestillt.
Damals habe ich immer sehr viel Milch produziert.
Leider leben wir nicht in einem Haushalt und ich habe wenig Zeit.

Seht ihr eine Chance bei der Relaktaton?
Wenn ja, mit oder ohne medikamentöse Unterstützung?
Elektrische Milchpumpe törnt mich aufgrund des Lärms eher ab...
...ich weiß, wer das eine will, muss das andere mögen....

Freu mich von Euch zu lesen :-)

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Donnerstag 5. Februar 2026, 18:33
von Fritz
Lies dir mal im Info-Bereich des Forums den oben angepinnten Thread "Grundlegender Text: ABM-Protokolle Induzierte Laktation (englisch)" durch bzw. genau gesagt den Beitrag "The Menopause Protocol".
Direkter Sprung dort hin: ►Klick mich!◄

Ganz schnell nur das: Ja, es geht. Aber lies erst einmal.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Freitag 6. Februar 2026, 10:11
von LaFemmina
Ok, liest sich als müsste ich mich erstmal hormonell umstellen, bevor ich mit dem Abpumpen beginne.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Montag 29. Juni 2026, 11:06
von Aileen
Ich hatte in einem anderen Forum, bzw. Gruppe auf einer Sex Positiv Seite, gelesen, dass eine trans Frau es nach ca. 9 Monaten (Wenn ich mich nicht irre) geschafft hat ohne Hilfsmittel, rein mit dem mechanischem Abpumpen Milch zu bekommen.
Angeblich mittlerweile pro Brust ca. 200ml? Bin mir bzgl. der Menge nicht mehr sicher.

Dann sollte es doch für eine Frau in den Wechseljahren auch kein Problem sein, dauert evtl. nur länger.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Dienstag 30. Juni 2026, 18:33
von Fritz
Aileen hat geschrieben: Montag 29. Juni 2026, 11:06 Ich hatte in einem anderen Forum, bzw. Gruppe auf einer Sex Positiv Seite, gelesen, dass eine trans Frau es nach ca. 9 Monaten (Wenn ich mich nicht irre) geschafft hat ohne Hilfsmittel, rein mit dem mechanischem Abpumpen Milch zu bekommen.
Angeblich mittlerweile pro Brust ca. 200ml? Bin mir bzgl. der Menge nicht mehr sicher.

Dann sollte es doch für eine Frau in den Wechseljahren auch kein Problem sein, dauert evtl. nur länger.
Ehrlich gesagt: Ich glaube es nicht, und da das Thema Trans gerade auch sehr in der Öffentlichkeit ist, leidet die Szene im Moment auch sehr an Trittbrettfahrern, also Spinnern aller Art, die mehr kaputt machen als dass sie helfen. Wer mit Transleuten gut steht, hört das schon seit eine ganzen Weile. Und die wollen natürlich noch transiger als alle anderen zusammen sein und sind überhaupt die Größten und wollen am liebsten alle belehren u.s.w. Ein uraltes Problem, aber halt jetzt in der Transszene.

Die kurze Zeit macht mich stutzig, die große Menge macht mich stutzig, dass es ohne Hormone gehen soll, amcht mich stutzig. Leute, jede Transfrau ist gezwungen, Hormone zu nehmen, wie soll das anders gehen? Es ist ja gerade das Problem, dass an der hormonellen Steuerung was schiefgelaufen war.

Deshalb spreche ich es mal brutal ehrlich aus: Dieser Person sollte man kein Wort mehr glauben.

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Wechseljahre: Als biologische Frau geht es dir halt so, dass sich die Milchdrüsen allmählich zurückbilden (wenn du Schwangerschaften hattest) oder überhaupt erst bilden müssen.
Aber: Da in jedem Zyklus eine gewisse ANzahl von Milchdrüsen trotzdem entstehen, kann es trotzdem sein, dass man Milch kriegen kann. Aber eben viel weniger. Viele finden es völlig OK und freuen sich, wenn sie vielleicht einen Fingerhut voll geben. Das ist ja echte Milch, man kann was damit machen oder sich einfach freuen, dass man sie hat, und über das Vollerwerden der Brüste kann man sich ebenfalls freuen. Viele sagen sich: Reicht mir! Und finden es prima. Auch so kann man rangehen.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Mittwoch 1. Juli 2026, 08:33
von Gast
Ich glaube nicht, dass sie damit meinte, dass sie es komplett ohne Hormone geschafft hat, da es bei den Thema um den Einsatz von Domperidon ging.
Ob sie generell Hormone nimmt oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Mittwoch 1. Juli 2026, 08:34
von Aileen
Sorry, obige Antwort ist von mir, war wohl nicht angemeldet.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Mittwoch 1. Juli 2026, 13:18
von Fritz
Ah, alles klar. - Aber den Vergleich mit biologischen Frauen kann man trotzdem nicht machen, weil du als Transfrau ja recht erhebliche Hormonbömbchen schlucken musst, auch nach einer OP noch, also wenn die Hoden weg sind.

Übrigens, für alle: Domperidon ist kein Hormon. Aber: Als Dopamin-Antagonist wirkt es gegen die Wirkung des Hormons Dopamin (Antagonist von griech. antagonistes für Gegenspieler, Widersacher, Gegner).
Es wird immer wieder verwechselt, welche Bedeutung die Hormonkombination Yasmin hat und welche der Dopamin-Unterdrücker Domperion.
(1) Yasmin lässt die Brustdrüsen wachsen, wobei die Brüste in der Wachstumsphase gewöhnlich keine Milch geben.
(2) Der Hauptfaktor beim Induzieren ist der (mechanische!) Saugreiz und die allgemeine mechanische Stimulation der Brust. Das führt insbesondere zum Anstieg des Prolaktin-Spiegels im Blut (Hormon Prolaktin: "pro" (für) und "lactis" (Milch), also wörtlich "für die Milch"). Ziel des sehr häufig wiederholten Melkens ist es, den Prolaktinspiegel dauerhaft oben zu halten. Er bleibt nach dem Melken immer bis zu etwa 2 Stunden erhöht.
(3) Domperidon: Vereinfacht gesagt bewirken Domperidon oder MCP, bestimmte Psychopharmaka oder eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Prolaktinom an der Hirnanhangsdrüse ebenfalls einen Prolaktin-Anstieg. Mit der entsprechenden Wirkung auf die Brust.

In denselben Topf gehörten alsp Punkt (2) und (3), aber nicht Punkt (1).

Wer sich davon langsam genervt fühlt: Steckt es weg, man kann das gar nicht oft genug sagen, weil das viele durcheinanderbringen.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Mittwoch 1. Juli 2026, 14:37
von Aileen
Naja, ich hatte geschrieben, dass sie es angeblich ohne Hilfsmittel, rein mit mechanischer Stimulation geschafft hat.
Die Hormone hast du ins Spiel gebracht.
Ob und was sie für Hormone als trans Frau nimmt, weiß ich nicht, kenne sie ja nicht.
Meine Idee war, dass, wenn die trans Frau es schafft, die Themenstarterin, als geborene Frau in den Wechseljahren, es doch noch besser schaffen müsste.

Re: Relaktation in den Wechseljahren

Verfasst: Mittwoch 1. Juli 2026, 23:57
von Fritz
Aber nein, genau das ist nicht vergleichbar. Als Transfrau nimmst du ja Hormone u.a. auch für ein Brustwachstum u.s.w., das kannst du nicht mit einer biologischen Frau vergleichen - zumal in den Wechseljahren, wo z.B.die zyklisch ausgeschütteten Hormone weniger werden, die gerade fürs Drüsenwachstum wichtig sind. Und im Gegensatz zur biologischen Frau hast du es in der Hand, die oral eingenommenen synthetischen Hormone auch zu variieren. Das muss man in der Praxis sogar, also nach Beobachtung der eigenen körperlichen Entwicklung.