von Christine » Montag 16. März 2026, 18:55
Im Jahr Jahr 2010 ging der Fall “Baby boy blue” durch die Medien. Ein Säugling hatte angeblich durchs Stillen (also Muttermilch) eine tödliche Dosis Opioide bekommen, weil die Mutter ein codeinhaltiges Schmerzmittel nahm. Jahrelang war das die Grundlage, vor bestimmten Medikamenten zu warnen. Aber: Der Fall war komplett erfunden; wie ein Co-Autor eingestehen musste. Echte Autopsie-Daten deuten darauf hin, dass dem Baby das Schmerzmittel direkt verabreicht wurde – und nicht über die Muttermilch.
Der Fall war durch Recherchen des Magazins
New Yorker aufgeflogen. Die beschriebenen Patienten gab es gar nicht. Das (renommierte!) kanadische Journal "Paediatrics & Child Health", offizielles Organ der Kanadischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, entfernte nun still und heimlich 138 (!) Fallberichte aus den letzten 25 Jahren und versah sie mit einer “Korrektur”. Der Grund steht nur im Kleingedruckten. Dabei passerte es allerdings, dass man auch echte Fälle löschte - und nun wird es schwierig zu unterscheiden, was echt ist und was nicht.
Quellen:
https://report24.news/renommiertes-fachjournal-gibt-zu-25-jahre-lang-wurden-patienten-fallstudien-einfach-erfunden/
https://www.newyorker.com/magazine/2026/02/02/did-a-celebrated-researcher-obscure-a-fatal-poisoning
So etwas gab es übrigens auch schon bei AIDS: Man hatte in afrikanischen Staaten festgestellt, dass Babys von AIDS-kranken Müttern Antikörper entwickelt hatten, aber man meldete diese protektiven Faktoren nicht weiter, wohl aus dem einfachen Grund, weil mehr Gelder nur bei möglichst dramatischen Zahlen kommen. Die WHO musste eingestehen, dass die weltweiten AIDS-Zahlungen nicht einmal in der Größenordnung mehr stimmten.
Im Jahr Jahr 2010 ging der Fall “Baby boy blue” durch die Medien. Ein Säugling hatte angeblich durchs Stillen (also Muttermilch) eine tödliche Dosis Opioide bekommen, weil die Mutter ein codeinhaltiges Schmerzmittel nahm. Jahrelang war das die Grundlage, vor bestimmten Medikamenten zu warnen. Aber: Der Fall war komplett erfunden; wie ein Co-Autor eingestehen musste. Echte Autopsie-Daten deuten darauf hin, dass dem Baby das Schmerzmittel direkt verabreicht wurde – und nicht über die Muttermilch.
Der Fall war durch Recherchen des Magazins [i]New Yorker[/i] aufgeflogen. Die beschriebenen Patienten gab es gar nicht. Das (renommierte!) kanadische Journal "Paediatrics & Child Health", offizielles Organ der Kanadischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, entfernte nun still und heimlich 138 (!) Fallberichte aus den letzten 25 Jahren und versah sie mit einer “Korrektur”. Der Grund steht nur im Kleingedruckten. Dabei passerte es allerdings, dass man auch echte Fälle löschte - und nun wird es schwierig zu unterscheiden, was echt ist und was nicht.
Quellen:
[url=https://report24.news/renommiertes-fachjournal-gibt-zu-25-jahre-lang-wurden-patienten-fallstudien-einfach-erfunden/]https://report24.news/renommiertes-fachjournal-gibt-zu-25-jahre-lang-wurden-patienten-fallstudien-einfach-erfunden/[/url]
[url=https://www.newyorker.com/magazine/2026/02/02/did-a-celebrated-researcher-obscure-a-fatal-poisoning]https://www.newyorker.com/magazine/2026/02/02/did-a-celebrated-researcher-obscure-a-fatal-poisoning[/url]
So etwas gab es übrigens auch schon bei AIDS: Man hatte in afrikanischen Staaten festgestellt, dass Babys von AIDS-kranken Müttern Antikörper entwickelt hatten, aber man meldete diese protektiven Faktoren nicht weiter, wohl aus dem einfachen Grund, weil mehr Gelder nur bei möglichst dramatischen Zahlen kommen. Die WHO musste eingestehen, dass die weltweiten AIDS-Zahlungen nicht einmal in der Größenordnung mehr stimmten.