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Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Dienstag 23. Juni 2026, 09:38
von Gast
Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:17Schon etwas erschreckend, was man hier liest.
Ein Missverständnis?
Du entscheidest selbst über dich. Das ist gut und wichtig.
Aber wenn einer der Partner oder beide in einer Beziehung zu einem Grundbedürfnis des anderen resolut "nein" sagt, stimmt etwas an dieser Beziehung nicht.
Das Forum hatte früher nicht wenige Frauen, die ebenfalls an solchen Situationen litten und dann Affären außerhalb ihrer Beziehung suchten. Ich weiß nicht, ob es noch das innere Forum für Frauen gibt, oder ob das weniger geworden ist. Du kannst überlegen, wie es für dich in einer solchen Situation wäre.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Dienstag 23. Juni 2026, 11:29
von Christine
Die Therapeutin ist Ärztin - Gynäkologin - die sich auf sowas spezialisiert hat.
Mein Eindruck war dass sie von ihrer eigenen Überzeugung her aber vor allem Feministin ist und sobald klar wurde dass in der Beziehung zwischen mir und meiner Frau etwas passiert ist was nicht vollkommen einvernehmlich war, wollte sie hauptsächlich meine Frau davon überzeugen Distanz zu mir aufzubauen.
So etwas in dieser Richtung hatte ich vermutet.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Dienstag 23. Juni 2026, 12:47
von Millenium
Gast hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 09:38
Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:17Schon etwas erschreckend, was man hier liest.
Ein Missverständnis?
Du entscheidest selbst über dich. Das ist gut und wichtig.
Aber wenn einer der Partner oder beide in einer Beziehung zu einem Grundbedürfnis des anderen resolut "nein" sagt, stimmt etwas an dieser Beziehung nicht.
Das Forum hatte früher nicht wenige Frauen, die ebenfalls an solchen Situationen litten und dann Affären außerhalb ihrer Beziehung suchten. Ich weiß nicht, ob es noch das innere Forum für Frauen gibt, oder ob das weniger geworden ist. Du kannst überlegen, wie es für dich in einer solchen Situation wäre.
Meine Frau argumentiert natürlich dass dieses "Grundbedürfnis" meinerseits neu ist und nicht von Anfang der Beziehung an bestand. Das stimmt auch, zumindest in der starken Ausprägung wie es jetzt ist. Aber Sexualität entwickelt sich nunmal auch in einer Partnerschaft (und wir sind beide sehr unerfahren in diese Beziehung gestartet).
Auf diese Weise stellt mich meine Frau (unbewusst) vor die Wahl, entweder meine Sexualität wieder grundlegend zu ändern (nicht trivial), zu versuchen mein Bedürfnis außerhalb der Ehe zu decken (hoch problematisch) oder mich zu trennen.
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Donnerstag 25. Juni 2026, 13:59
von Woland
Christine hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 19:05
Hier ein Bild als Kontrast, das eine ganz andere Perspektive nimmt:
Erotic Lactation in SM context.png
Geiles Bild! - Mal eben so nebenbei...
Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen
Verfasst: Freitag 26. Juni 2026, 07:30
von Florence
Gast hat geschrieben: Dienstag 23. Juni 2026, 09:38
Florence hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 13:17Schon etwas erschreckend, was man hier liest.
Ein Missverständnis?
Du entscheidest selbst über dich. Das ist gut und wichtig.
Aber wenn einer der Partner oder beide in einer Beziehung zu einem Grundbedürfnis des anderen resolut "nein" sagt, stimmt etwas an dieser Beziehung nicht.
Das Forum hatte früher nicht wenige Frauen, die ebenfalls an solchen Situationen litten und dann Affären außerhalb ihrer Beziehung suchten. Ich weiß nicht, ob es noch das innere Forum für Frauen gibt, oder ob das weniger geworden ist. Du kannst überlegen, wie es für dich in einer solchen Situation wäre.
Möglich. Ich meine damit nicht den Wunsch, die Sehnsucht danach. Ich weiß nicht ob wir hier vom selben sprechen, aber ich finde nicht, dass ein Grundbedürfnis bedeutet, sich unwissentlich am anderen zu bedienen. Ich würde es zwar zu meinem stellen, aber gäbe es dies in dieser Art nicht - ebenso in Ordnung. Den erotischen Horizont an Spielereien begrenzt man nur selber.
Es wäre was anderes, wäre von Haus aus eine Offenheit, Akzeptanz gegenüber dem gegeben. Oder die erotische Dynamik von zwei Personen, die ein nächtliches intermezzo dieser Art - ohnehin zulässt. Dann gäbe es noch das Machtgefälle (wie zuvor schon erwähnt wurde) o.ä. Aber nicht aus einer Bedürftigkeit heraus, wenn ohnehin das Thema schon beschwert ist.
Wann Menschen sich für eine Affäre entscheiden oder diesen Umstand rechtfertigen, bleibt jeden Menschen selber überlassen. Nicht immer ist das Defizit ausschlaggebend.