Brustmann ↔ Arschmann

Zentraler Treff für alles rund ums Thema Erotische Laktation. Auch ohne Anmeldung zugänglich
Forumsregeln
Zentraler Treff für alles rund ums Thema Erotische Laktation. Nicht erlaubt: Anbaggern, Annoncen u.s.w. (dafür sind die Foren "Kontaktanzeigen" und "Annoncen" da. Lebensdauer der Beiträge: 180 Tage seit letztem Zugriff.
Antworten
Benutzeravatar
Christine
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 469
Registriert: Mittwoch 4. Juli 2018, 13:36
Geschlecht: Frau

Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von Christine »

Hab neulich in einer Diskussion die These gehört, dass Männer nach ihrer Orientierung in "Brustmänner" und "Arschmänner" einteilbar sind. Und natürlich in Paschas, die zu gar nichts gebrauchen sind. Also die einen gucken und stürzen sich auf die Titten und die anderen eher auf den Arsch.
Ich neige dazu, dass das stimmt. Aber was sagen die anderen Frauen? Hörensagen ist auch OK, aber dann ehrlich! Hier die Männer direkt zu fragen, wäre aber Quatsch, weil die (spekulierten) Arschmänner diesem Forum logischerweise bloß den Arsch zeigen werden.
Sag mal Hertha, ich hab gehört, bei anderen Säugetieren gehen die Titten weg, wenn sie grad nicht säugen. Wozu sind 'n meine Titten da, wenn ich grad kein Kind dran hängen hab? (Augenklapper)
Benutzeravatar
SchorleMZ
(>10 Beiträge)
(>10 Beiträge)
Beiträge: 11
Registriert: Mittwoch 8. Oktober 2025, 14:36
Geschlecht: Frau

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von SchorleMZ »

Hab die selbe Erfahrung. Die Männer mit denen ich intim war, waren entweder Arsch- oder Brustfixiert. Bin sehr froh, dass ich jetzt einen Mann habe der Brustfixiert ist
Benutzeravatar
Anika
(>20 Beiträge)
(>20 Beiträge)
Beiträge: 38
Registriert: Montag 28. Januar 2019, 01:56
Geschlecht: Frau

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von Anika »

Würde ich DEFINITIV auch so sehen. Es gibt Männer, die sich kaum um die Brüste kümmern, selbst wenn man immer wieder sagt, dass man auch dort gerne Streicheleinheiten hätte. Die stehen glaube ich auch eher auf BH-geformte Brüste als Naturbrüste ohne BH, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Dass die dann eher Po-orientiert sind, wage ich nicht zu beurteilen. Aber ich halte es für möglich.
Benutzeravatar
Micha
(>20 Beiträge)
(>20 Beiträge)
Beiträge: 48
Registriert: Dienstag 15. Januar 2019, 21:18
Geschlecht: Mann

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von Micha »

Etwas OffTopic:

In den meisten Pornos werden Brüste seltsamerweise sehr vernachlässigt, obwohl sie (fast) immer gezeigt werden. Wobei ich da weniger Brust-Arsch gegenüberstellen würde als Brust-Möse. Aber vielleicht liegt es bloß daran, dass das Vorspiel auf höherem Erregungsgrad (als gucken/zeigen und reden) da eh meist zu kurz kommt.
Was mir aber aufgefallen ist: Sehen die Brüste eher nach Stillbrüsten als bloß nach jungfräulichen Brüsten aus, gehen die Männer sehr wohl ran, auch wenn keine Milch im Spiel ist und das auch kein Thema ist.
Florence

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von Florence »

Interessantes Thema. Meine "fixen" Partner waren alle Hintern fixiert.

In Liebelein war das schon anders.
Benutzeravatar
MMBB
(>5 Beiträge)
(>5 Beiträge)
Beiträge: 9
Registriert: Montag 29. Dezember 2025, 01:56
Geschlecht: Mann

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von MMBB »

Ich erinnere mich an eine Dokumentation von Desmond Morris über das "Tier Mensch", in dem die Behauptung aufgestellt wurde, Brüste seien nur dem Hintern nachgebildet, um Männer anzuziehen, die "naturgemäß" arschixiert seien. Er hat das auch in Büchern behauptet, und in der Wissenschaft wird das gerne aufgegriffen, weil es so schlüssig scheint.
Es hat mich damals schon zum Widerspruch provoziert, weil es ganz offensichtlich zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe sind. Die oberflächliche Ähnlichkeit wird ja beim näheren Hinsehen schon als etwas ganz anderes klar. Zudem gibt es noch eine Funktion, und die Sensibilität, und und und ...

Abgesehen von der persönlichen Präferenz (das sind keine absoluten Ausschlusskriterien) glaube ich, dass es noch einen großen Unterschied gibt, und zwar in der Art des "Liebe machens". Man soll Pornos zwar nicht mit der Wirklichkeit verwechseln, aber manchmal kann man da schon etwas daraus lernen. Hintern-zentrierte Filme sind rauer, anonymer, weniger zärtlich, oft schon fast degradierend; es gibt wenig intime Interaktion zwischen den Darstellern. Die Distanz, die diese Filme oft auszeichnet, ist weniger möglich, wenn es um das Spiel an den Brüsten geht, langes Saugen, sich Zeit nehmen; die Partner müssen sich einander zuwenden, es wirkt oft intimer und vertrauter.

Ist natürlich alles formelhaft; Sachen sind vorgetäuscht und überhaupt ... Nur ein Gedanke.
Benutzeravatar
Fritz
Administrator
Administrator
Beiträge: 693
Registriert: Mittwoch 4. Juli 2018, 08:07
Wohnort: Perideis ;-)
Geschlecht: Mann
Kontaktdaten:

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von Fritz »

Mir ist diese Hintern-Brust-Analogie, abngeblich durch den aufrechten Gang entstanden, auch zu simpel. Das ist so eine These der zweiten Qualitätsstufe, weil sie weder be- noch widerlegbar ist, sie scheint einfach nur naheliegend, solange niemand mit etwas Besserem daherkommt.

Andere Theoretiker sagen, die Brüste der Menschenfrau sind wie der verdeckte Östrus (wann die Frau konkret fruchtbar ist) eine menschliche Einzigartigkeit. Normalerweise zeigt der geschwollene Hintern und die geschwollene Vulva die Paarungebereitschaft. Außerdem gibt es bei allen anderen Säugetieren geschwollene Brüste auch nur in der Schwangerschaft+Säugezeit, danach bilden sich diese weitgehend zurück und werden auch nicht sexuell beachtet.

Eigentlich würden die geschwollenen Brüste also signalisieren, dass die Frau gerade nicht befruchtet werden kann, wären also eigentlich unattraktiv für männlich Artgenossen, die bloß schnell ihr Erbgut weitergeben wollen und dann das Weite suchen. Zusammen mit dem verdeckten Östrus (der Mann sieht nicht, wann die Frau fruchtbar ist), würden also jene Männer eine höhere Chance haben, ihre Gene weiterzugeben, die dauerhaft bei der Frau bleiben, denn wenn ihr Sperma kontinuierlich verfügbar ist, ist hier die Chance zur Befruchtung weitaus höher als bei "Zufallstreffern". Und das Ganze wäre bei Tierarten vorteilhaft, bei denen die Aufzucht der Jungen sehr langwierig ist. Das wäre auch der Sinn der dauerhaften Sexualität: Die Sexualität wäre der eigentliche Klebstoff der dauerhaften Paarbeziehung. Bei Tierarten mit nur saisonaler Sexualität würde die Beziehung auch nur die eine Saison lang halten oder das Weibchen zieht die Jungen ganz ohne Partner auf.

Ich hoffe, ich habe alles halbwegs korrekt wiedergegeben. Aber diesen Beziehungsaspekt fand ich wichtig. Quasi hätten Frauen solche Männer herangezüchtet, auf die Brüste anziehend wirken. Vielleicht sind wir mit unserem Fetisch ja nur die stärkere Ausprägung davon.
Benutzeravatar
MMBB
(>5 Beiträge)
(>5 Beiträge)
Beiträge: 9
Registriert: Montag 29. Dezember 2025, 01:56
Geschlecht: Mann

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von MMBB »

Dass Männer nur "ihre Gene weitergeben wollten" und dann abhauen, ist ja auch so ein Mythos, der sehr gut in den Zeitgeist zu passen schien. In der Biologie gibt es r- und K-Strategie-Lebewesen, und Menschen fallen klar und notwendigerweise in die K-Gruppe, auch wenn das nicht in jedem Fall ideal läuft. Das Weglaufen des Vaters (oder manchmal der Mutter) ist ein Phänomen, dass durch die Gesellschaft entsteht. In einer ur-menschlichen Sippen-Situation macht es keinen Sinn - wohin sollte er denn laufen? In die Wildnis, um mit den Zebras und Säbelzahntigern zu leben?
Ein weiteres Beispiel, dass es schwierig ist, Tiere als Verhaltensbeispiele einfach so auf den Menschen übertragen zu wollen.
Benutzeravatar
Fritz
Administrator
Administrator
Beiträge: 693
Registriert: Mittwoch 4. Juli 2018, 08:07
Wohnort: Perideis ;-)
Geschlecht: Mann
Kontaktdaten:

Re: Brustmann ↔ Arschmann

Beitrag von Fritz »

MMBB hat geschrieben: Montag 15. Juni 2026, 00:33In einer ur-menschlichen Sippen-Situation macht es keinen Sinn - wohin sollte er denn laufen?
Gute Frage...
Das wäre nur bei Nomaden oder Kriegen denkbar. Aber selbst da bleibt die Frage interessant. Wie ist das mehrheitlich: Wurden Frauen dann nicht eher geraubt, d.h. mitgenommen?

Noch ein Faktor: Verbrecher sind wenig erfolgreich.

Noch ein Faktor: Fremdgehen bliebe offen, aber da gehe ich davon aus, dass so etwas niemals Mehrheiten bei der Vererbung schaffen kann, zumal es ja überall sanktioniert wird (und wurde).

Der Westernheld ist gut genug beim Schuh des Manitou karikiert worden: Ranger: „Ich hab die Schnauze voll. Seit 16 Jahren immer das gleiche Schema, jeden zweiten Tag san mir irgendwo gefesselt!“Abahachi: „Psssst, nicht so laut, das geht die anderen überhaupt nichts an.“ - Keine Frau in Sicht, das Einkommen von Old Shatterhand hat Karl May nie erklären können, und wieso Winnetou in der Gegend herumschleicht statt seinem Stamm vorzustehen, ebenfalls nicht.
Antworten