Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

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Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Dienstag 10. März 2026, 13:59

Okay hat geschrieben: Donnerstag 19. Februar 2026, 21:20 Hallo, bin zufällig auf diesen Beitrag gestoßen und habe rein gar nichts mit dem Thema am Hut. Möchte aber mal etwas anbringen, weil ich das Gefühl habe, dass das noch keiner berücksichtigt hat. Ich bin selbst Mutter und verstehe deine Frau zu 1000%! Selbst wenn man nicht mehr stillt, die Belastung mit 3 Kindern ist enorm und ich würde mich total ,,overtouched“ fühlen, allein durch meine Kinder. Dann hätte ich überhaupt keine Kapazität um noch meinen Mann an meinen Brüsten saugen zu lassen. Hat das mal jemand bedacht? Ich habe das Gefühl, dass auf die Bedürfnisse deiner Frau kein Wert gelegt wird, denn alles was du schilderst, was du gerade für sie tust, ist ja nur zu deinem Zwecke. Also das dient ja nur dir, um deinem Wunsch näher zu kommen. Und nachts ungefragt an ihren Brüsten saugen ist ein NO GO! Sehr übergriffig, tut mir leid für die klaren Worte.
Hallo,
Danke für deinen Beitrag. Tatsächlich sprichst du eines der wesentlichen Probleme an und eines welches auch dazu geführt hat, dass sich zwischen meiner Frau und mir ein solcher Konflikt bei diesem Thema entwickelt hat.

Das Konzept dass man zu viel Berührung/Nähe/Intimität haben kann war und ist für mich schwer nachvollziehbar, weil mir körperliche Nähe gerade in stressigen Lebensphasen Rückhalt, Entspannung und Kraft gibt. Je anstrengender der Alltag mit Kindern, Hausarbeit, Lohnarbeit, umso mehr brauche ich persönlich Zärtlichkeit und auch Sex damit ich mich wohl fühle. Als Ausgleich sozusagen.

Ich musste erst mühsam verstehen lernen, dass es anderen wie etwa meiner Frau aber scheinbar auch dir genau andersherum geht. Dass Nähe, Zärtlichkeit und Sex auch als zusätzlicher Stressor empfunden werden können.

Auch wenn es mir schwer fällt, versuche ich daher mittlerweile meine Bedürfnisse und Wünsche absolut zurück zu nehmen. Den Traum von einer Stillbeziehung muss ich bis auf weiteres leider begraben.

Und ja, das heimliche Saugen letztes Jahr wurde als Übergriff empfunden und hat zu einem erheblichen Vertrauensverlust geführt der nur langsam wieder behoben werden kann. Ich ärgere mich was das angeht auch sehr über mich. Mit mehr Geduld und Zurückhaltung wäre vielleicht ein ganz anderer Verlauf möglich gewesen.

Grundsätzlich ist für sie das Saugen an ihrer Brust durchaus interessant, wenn sie in der richtigen Stimmung ist. Leider liegen da immer viele Wochen dazwischen...

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Christine » Samstag 21. Februar 2026, 14:39

Aber kann man mit dem Argument nicht jeden Sex außer die schnelle Notselbstbefriedigung zurückweisen?

Bzw.: Wir sind wieder an diesem Punkt, mit welchem Fokus man da rangeht - und da verstehe ich dich zu 1000%.
Es ist schon ein riesiger Unterschied, ob du subjektiv das Gefühl hast, da kommt noch einmal ein Baby mehr zu betreuen, zu betutteln u.s.w. oder das Ganze passiert in einem völlig anderen Licht. Ich finde den Vergleich ganz gut, dass die Möse einmal geiler Sex ist und einmal Geburtsorgan, zwei völlig verschiedene Dinge.
Ich glaube, da machen manche Männer den größten Fehler. Frage ist allerdings, was sollen sie tun außer auf ihren liebsten Wunsch total zu verzichten.

Auschluss in DIESER Diskussion: Es geht jetzt nicht um andere Paarsituationen, zum Beispiel wo eine Frau nie ein Kind haben konnte oder es bereut nicht oder zu wenig gestillt zu haben und solche Sachen. (Sonst diskutieren wir hier ewig um des Kaisers Bart.)

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Okay » Donnerstag 19. Februar 2026, 21:20

Hallo, bin zufällig auf diesen Beitrag gestoßen und habe rein gar nichts mit dem Thema am Hut. Möchte aber mal etwas anbringen, weil ich das Gefühl habe, dass das noch keiner berücksichtigt hat. Ich bin selbst Mutter und verstehe deine Frau zu 1000%! Selbst wenn man nicht mehr stillt, die Belastung mit 3 Kindern ist enorm und ich würde mich total ,,overtouched“ fühlen, allein durch meine Kinder. Dann hätte ich überhaupt keine Kapazität um noch meinen Mann an meinen Brüsten saugen zu lassen. Hat das mal jemand bedacht? Ich habe das Gefühl, dass auf die Bedürfnisse deiner Frau kein Wert gelegt wird, denn alles was du schilderst, was du gerade für sie tust, ist ja nur zu deinem Zwecke. Also das dient ja nur dir, um deinem Wunsch näher zu kommen. Und nachts ungefragt an ihren Brüsten saugen ist ein NO GO! Sehr übergriffig, tut mir leid für die klaren Worte.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Fritz » Freitag 12. September 2025, 17:04

Millenium hat geschrieben: Freitag 12. September 2025, 16:26(...) Ich habe bald Geburtstag und habe mir gewissermaßen als Hauptgeschenk ihre Milchbrüste gewünscht. (...)
Hätte von mir kommen können ;-)
Es ist ja wichtig, dass der Partner weiß, wie wichtig einem bestimmte Sachen sind - und welche nicht so wichtig sind. Und andererseits: Es hat ja nur Vorteile, also auch gesundheitlich.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Freitag 12. September 2025, 16:26

Geniesser67 hat geschrieben: Freitag 12. September 2025, 13:11 Servus,

irgendwie habe ich das Gefühl das sie bei dieser Sache etwas wankelmütig zu sein scheint.
Ist sie das im Alltagsleben in anderen Dingen auch?
Ich für mich kann mir auch nur schwer vorstellen das deine Frau es im Schlaf nicht gemerkt hat das du an ihren Brüsten saugst ausser sie verwendet irgendwelche Schlafmittel.
Ich versuche das Ganze irgendwie zu verstehen aber du musst natürlich nicht auf diese persönlichen Fragen antworten :-) .

Liebe Grüße
Hi,
Es ist offensichtlich dass sie bei diesem.Thema sehr ambivalent ist, sonst wären wir inzwischen in einer dauerhaften Stillbeziehung oder das Thema wäre ihrerseits endgültig für tabu erklärt (zugegeben, wir sind näher an letzterem als ersterem aktuell).

Wankelmütigkeit gehört sonst nicht zu ihren Charakterzügen, daher denke ich eher dass es sich um einen Inneren Konflikt handelt.
Ihre feministische Ader und die gesellschaftlichen Rollenvorstellungen ("Stillen ist für Babys") auf der einen, konkurrieren mit dem Wunsch, sexy für ihren Mann zu sein und der Tatsache, dass es sich ziemlich schön anfühlen kann wenn die Brust liebkost wird, auf der anderen Seite.

Meine Frau verwendet keine Schlafmittel. Ich glaube aber schon, dass sie genuin nichts mitbekommen hat, denn dafür waren Überraschung und Wut als sie dann aufgewacht ist doch zu deutlich.

Meinen Wunsch habe ich zwischenzeitlich mehrfach sehr deutlich formuliert. Ich habe bald Geburtstag und habe mir gewissermaßen als Hauptgeschenk ihre Milchbrüste gewünscht. Sie hat bisher nicht direkt auf diesen Wunsch reagiert, man(n) darf also gespannt sein.

Sie möchte aktuell einfach nur dass ihre Brüste in Ruhe gelassen werden, dann sieht sie Chancen dass sie sich wieder so anfühlen dass sie auch berührt werden mögen.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Geniesser67 » Freitag 12. September 2025, 13:11

Millenium hat geschrieben: Donnerstag 11. September 2025, 20:29
Geniesser67 hat geschrieben: Donnerstag 11. September 2025, 10:58
Uff, das hört sich sehr zäh für dich an und ich bewundere deine Geduld mit ihr!
Weiterhin viel Glück! :perideis_klein:
LG
Vielen Dank.

Ich bin mit meiner Frau seit über 12 Jahren zusammen, davon 10 Jahre verheiratet. Ich denke da hat sie Geduld verdient, zumal ich diesen Fetisch ja nicht von Anfang an hatte. Das ist also etwas neues von dem ich jetzt erwarte / erhoffe dass sie darauf eingeht
Lotte hat geschrieben: Donnerstag 11. September 2025, 15:15 Oh man, das ist echt sehr sehr schade. Ich kann es leider auch gar nicht verstehen, da ich es ebenso genial finde wie du. Ich hoffe dass deine Frau doch noch gefallen dran findet... Hört sich leider aber nicht so an.
Ich weiß es nicht. Irritierend ist halt, dass es diese fünf, sechs male gab bei denen sie es echt genossen hat. Aber dazwischen vergehen dann Wochen oder gar Monate. So kommt halt keine Konstanz rein und die schöne Milch auch nicht (wie gesagt, ich fand es schon erstaunlich dass ich im Frühjahr noch Milch bekommen habe als sie geschlafen hat...da waren locker vier, fünf Monate seit dem Abstillen vergangen).
Servus,

irgendwie habe ich das Gefühl das sie bei dieser Sache etwas wankelmütig zu sein scheint.
Ist sie das im Alltagsleben in anderen Dingen auch?
Ich für mich kann mir auch nur schwer vorstellen das deine Frau es im Schlaf nicht gemerkt hat das du an ihren Brüsten saugst ausser sie verwendet irgendwelche Schlafmittel.
Ich versuche das Ganze irgendwie zu verstehen aber du musst natürlich nicht auf diese persönlichen Fragen antworten :-) .

Liebe Grüße

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Fritz » Donnerstag 11. September 2025, 21:48

Hm, schwierig. Mal ein Vergleich, der auf den ersten Blick abwegig erscheinen mag: Bei einem befreundeten Paar hatte die Frau das Gefühl, alle anderen Leute würden normalerweise zwei- bis dreimal Sex in der Woche haben, wobei ich jetzt vaginalen Sex meine. Das führte dazu, dass der gemeinsame Sex sich viel mehr an dieser scheinbaren Norm orientierte, als am echten Bedürfnis, und zwar auch bei ihr selbst. "Man" machte das (oder nicht).

Irgendwie zieht es sich durch die verschiedenen Tierarten genauso wie durch die Menschheit, dass nichts so sehr reguliert wird, wie die Sexualität der anderen. Wie beim Wolfsrudel, wo andere niedergehalten werden. Normen beim Aussehen, Normen beim Tun. Und längst nicht alle tun einem gut. Lange nicht jedes angeblich hässliche Mauerblümchen ist von der Wirkung aufs andere Geschlecht unattraktiv, lange nicht jeder sexueller Wunsch ist abzulehnen.

Ob es das ist? Diese fürchterlichen Schein-Normen? - Christine hatte dazu mal was richtig Gutes geschrieben, ich habs nicht mehr genau im Kopf, aber in dem Sinne, dass eine Frau, die ihren Mann nie stillen würde, durchaus von der Idee erregt werden könnte, von ihm aufs Bett geworfen und restlos ausgesaugt zu werden. Oder dass die veränderten Brüste ihn verglichen mit anderen Frauen unfehlbar an sie binden. Und so weiter. Also dass man der Sache einen ganz anderen Blickwinkel gibt, obwohl es dieselbe Sache ist.

Nachtrag:

Beispiel 1: Ganz nahe am Thema: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt Stillen als säuisch und in einigen der deutschsprachigen Regionen starben bis zur Hälfte der Babys im ersten Jahr an Magen-Darm-Infektionen. Man stellte übrigens fest, dass es nicht wie vermutet an den Ehemännern lag, die auf Konkurrenz machten, sondern dass es eher ein sozialer Druck unter den Frauen war. Eben Normen. So viel zu Moral - die ist nicht immer gut.

Beispiel 2: Sex ist der eigentliche Beziehungsklebstoff zwischen Mann und Frau. Tierarten, die keine festen Paare bilden, haben nur eine saisonale Sexualität. Die Schlussfolgerungen zur Beeinflussung der Sexualität der Paare durch Andere kann sich jeder selbst überlegen.

- - -

In solchen Momenten fällt mir immer wieder auf, welches Glück meine Frau und ich haben...

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Millenium » Donnerstag 11. September 2025, 20:29

Geniesser67 hat geschrieben: Donnerstag 11. September 2025, 10:58
Uff, das hört sich sehr zäh für dich an und ich bewundere deine Geduld mit ihr!
Weiterhin viel Glück! :perideis_klein:
LG
Vielen Dank.

Ich bin mit meiner Frau seit über 12 Jahren zusammen, davon 10 Jahre verheiratet. Ich denke da hat sie Geduld verdient, zumal ich diesen Fetisch ja nicht von Anfang an hatte. Das ist also etwas neues von dem ich jetzt erwarte / erhoffe dass sie darauf eingeht
Lotte hat geschrieben: Donnerstag 11. September 2025, 15:15 Oh man, das ist echt sehr sehr schade. Ich kann es leider auch gar nicht verstehen, da ich es ebenso genial finde wie du. Ich hoffe dass deine Frau doch noch gefallen dran findet... Hört sich leider aber nicht so an.
Ich weiß es nicht. Irritierend ist halt, dass es diese fünf, sechs male gab bei denen sie es echt genossen hat. Aber dazwischen vergehen dann Wochen oder gar Monate. So kommt halt keine Konstanz rein und die schöne Milch auch nicht (wie gesagt, ich fand es schon erstaunlich dass ich im Frühjahr noch Milch bekommen habe als sie geschlafen hat...da waren locker vier, fünf Monate seit dem Abstillen vergangen).

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Lotte » Donnerstag 11. September 2025, 15:15

Oh man, das ist echt sehr sehr schade. Ich kann es leider auch gar nicht verstehen, da ich es ebenso genial finde wie du. Ich hoffe dass deine Frau doch noch gefallen dran findet... Hört sich leider aber nicht so an.

Re: Übergang von Baby stillen zu Partner stillen

von Geniesser67 » Donnerstag 11. September 2025, 10:58

Millenium hat geschrieben: Donnerstag 11. September 2025, 07:01 Liebe Alle,
Nach einigen Monaten melde ich mich mit einem Update. Zwischenzeitlich habe ich ein neues Handy bekommen und habe tatsächlich das Passwort für diesen Account vergessen, was sehr schwierig zu rekonstruieren war.

Seit meinem letzten Post hat mein Interesse daran, an den Brüsten meiner Frau zu saugen, keinesfalls abgenommen, eher im Gegenteil. Für sie ist es weiterhin nichts was ihr leicht fällt.

Es gab eine Phase im Frühjahr in der ich nachts unbemerkt immer mal wieder an die Brust gegangen bin. Darauf bin ich nicht stolz, aber der Trieb war ziemlich stark. Obwohl ihre Brüste zu dem Zeitpunkt seit Monaten ruhten, kam schon nach wenigen Minuten etwas Milch, was mich enorm begeistert hat. Das ging so für einige Wochen, ehe sie es bemerkt hat und ziemlich wütend wurde, da es ein Vertrauensbruch war. Wie gesagt, ich bin nicht stolz darauf.

Das ist jetzt wiederum einige Monate her, in denen es zwar immer wieder um das Thema ging aber nichts passiert ist. Ich habe mich in der Zeit bemüht, noch mehr als sonst meine Frau zu entlasten wo immer es geht, in der Hoffnung ihren Stress zu mindern und sie so auch für Zärtlichkeiten empfänglicher zu machen.

Leider empfindet sie fast jede Berührung im Bereich der Areolen und besonders der Brustwarzen selbst als unangenehm. Es scheint aber kein medizinisches Problem in dem Bereich zu sein sondern eher im Kopf zu liegen, wie sie auch selbst einräumt.

Vor drei Wochen, als wir uns zärtlich im Bett gekuschelt haben, habe ich sehr vorsichtig gefragt ob ich wenigstens ein paar Sekunden nochmal saugen dürfe. Das durfte ich und, nanu es hat ihr sehr gefallen. Ich sollte dann nach den paar Sekunden weiter machen und auch fester saugen. Letztlich ging es über 10 Minuten und hat sie sehr erregt und befriedigt.

Danach mahnte sie mich, es jedoch nicht ab jetzt für eine Selbstverständlichkeit zu nehmen. Für mein brustsüchtiges Gehirn bedeutete dies: "Wir machen das jetzt nicht jeden Tag aber du darfst wieder".

Seit dem habe ich öfter ihre Brüste gestreichelt und auch ein paar mal gefragt, ob ich nochmal saugen dürfe. Das wiederum hat meine Frau ziemlich genervt. Wir haben uns gestritten weil ich ihr ehrlich gesagt habe wie schwer es mir fällt, nach 11 Monaten immer noch dieses Bedürfnis zu unterdrücken, besonders wenn es ihr doch in Momenten wie oben beschrieben auch sehr gut gefällt.

Gestern haben wir uns wieder versöhnt. Aber für mich gilt weiterhin: Nur gucken, nicht anfassen.
Uff, das hört sich sehr zäh für dich an und ich bewundere deine Geduld mit ihr!
Weiterhin viel Glück! :perideis_klein:
LG

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