Frauenmilch-Bankette in China

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Woland
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Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Woland »

Wer etwas zu unserem Thema herumgelesen hat, weiß, dass Frauenmilch in China nicht nur allgemein als gesund auch für Erwachsene galt (bzw. noch heute gilt), sondern es auch am Kaiserhof eine dekadente Marotte war, sich zum Tee die Milch aus der Brust junger hübscher Frauen reichen zu lassen. Der Kaiserhof hatte dafür einen eigenen "Milchpalast", wo die Frauen wohnten, die dafür die Milch zu geben hatten. Ihr findet das sowohl im Buch "Erotische Laktation" erwähnt, als auch in dem hübschen Roman "Perideis" verarbeitet.

Diese Tradition scheint aber noch nicht tot zu sein:

Der Reporter der Xinhua News Agency, Zhou Fang, deckte im Juli 2013 auf: Unter anderem ließ sich der ehemalige Vize-Propaganda-Minister der der Kommunistischen Partei Chinas Lu Wei und andere hohe Propaganda-Beamte dabei erwischen, nicht bloß ein- oder zweimal bei "Frauenmilchbanketts" in Peking dabeigewesen zu sein. Daber soll er nicht nur Frauenmilch getrunken haben, sondern tat auch "sehr übermäßige Dinge" (chinesische Formulierung). Nach den Berichten gab es die Frauenmmilch richtig als Gericht. Neben jedem Gast soll dabei eine nackte junge Frau gestanden haben (wie "nackt" hier genau gemeint war, ist nicht ganz klar). Die Gastgeberin wies auf die jungen Frauen hin und sagte zu den Gästen: "Alle sollen sich bitte frei fühlen, die Milch trinken zu wollen".

Der größte Teil der Berichte besteht aber aus typisch maoistischen Moralgeheuchle und Verdammungen, sodass man immer nicht genau weiß, was letztlich passiert ist und was nicht. Staatschef Xi Jinping höchstselbst soll stinkwütend gewesen sein... Dass er mit mehr als 60 Frauen mit Sex hatte und diese von ihm (angeblich) gewaltsam belästigt und vergewaltigt wurden, war ein Skandal, aber die Frauenmilchbankette fannd man noch viel skandalöser. Frauenmilch wäre eines der teuersten Gerichte beim Bankett gewesen, mit einem Preis von jeweils 5.000 Yuan.


Mehr hier (in chinesisch, Korrekturen und Ergänzungen dürfen gerne gepostet werden):
https://web.archive.org/web/20190628012532/http://blog.dwnews.com/post-1063718.html
https://web.archive.org/web/20190628012543/https://chinanewscenter.com/archives/1753
https://www.secretchina.com/news/gb/2018/02/16/850183.html
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Kleiner Hinweis: Zeitungsartikel aus China sollte man stets mit sehr spitzen Fingern anfassen, um es vorsichtig auszudrücken.
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Fritz
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Fritz »

Ich erinnere mich an diesese Meldung! - Allerdings war sie damals weit heruntergespielt worden oder unsere Medien hatten gar nicht verstanden, was der zentrale Punkt war. Irgendwie schrieben die damals nur, dass irgend ein "Restaurant" Brustmilch angeboten hatte, aber nicht die weiteren Umstände.

Ob es das "schlechte Gewissen" der Kultur ist, dass früher dort Frauen zum eigenen Lebensunterhalt ihre Milch auf dem Markt verkaufen mussten? Plus dieser Sache mit dem Kaiserpalast? Aber es gibt ja durchaus eine kulturelle Tradition, die nichts mit Ausbeutung zu tun hat, und das ist schlicht der Glaube, dass Brustmilch auch für den (eigenen) Mann gut ist, und das ist in ganz Fernost verbreitet.
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Christine
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Christine »

Dir ist der entscheidende Witz entgangen: Der Obermoralapostel von Rotchina lässt sich bei einem Brustmilchbankett erwischen, ärger als es der Kaiser gemacht hatte - sowas will man als Pöbel wenigstens einmal im Leben erlebt haben.

Aber versteht mich nicht falsch, das ist eine geile Idee, bei sowas wäre ich gerne mal dabei, wenngleich auch (neben mindestens 50 anderen milchgebenden Frauen) ausschließlich als restlos leergemolkene Amme meines eigenen Manns ;-)

:traenenlach:
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von MMBB »

Fritz hat geschrieben: Donnerstag 12. März 2026, 13:00 Aber es gibt ja durchaus eine kulturelle Tradition, die nichts mit Ausbeutung zu tun hat, und das ist schlicht der Glaube, dass Brustmilch auch für den (eigenen) Mann gut ist, und das ist in ganz Fernost verbreitet.
Dafür hätte ich gerne einmal etwas mehr Belege. "Fernost" ist ziemlich weit gefasst. Ich bilde mir ein, die Lage hier ein bisschen zu kennen. Ostasien - generalisierend gesprochen - scheint mir dem Stillen selbst gegenüber deutlich negativer eingestellt als der Westen. Prostitution existiert, und das Internet macht kleine Nischen bekannter. Die Eskapaden Cixi's werden diskutiert, weil sie außergewöhnlich waren.
Aber eine "weit verbreitete" Tradition? :kapiernix:
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Christine
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Christine »

MMBB hat geschrieben: Mittwoch 18. März 2026, 05:27Dafür hätte ich gerne einmal etwas mehr Belege.
Na, dann haste dich aber noch gar nicht zum Thema belesen.
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von MMBB »

Christine hat geschrieben: Mittwoch 18. März 2026, 17:21
MMBB hat geschrieben: Mittwoch 18. März 2026, 05:27Dafür hätte ich gerne einmal etwas mehr Belege.
Na, dann haste dich aber noch gar nicht zum Thema belesen.
Deshalb frage ich ja nach Quellen. Wo finde ich mehr?
Originalquellen in Chinesisch, Koreanisch und Japanisch sind kein (größeres) Problem. :biggrin:
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Christine
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Christine »

Auf die Schnelle kann ich nur ein paar allegemeine Sachen sagen - in der modernen Zeit gilt eher, was in allen modernen Ländern gilt, also Modewellen rauf und runter, mehr Verhüllung, dazu mehr westliche+nordmerikanische Normen. Dass "fernöstliche" Kulturen (ja ja, seltsame Zusammenfassung) weniger prüde waren, stimmt natürlich trotzdem nicht, das waren ja ebenfalls Hochkulturen mit all den Begleiterscheinungen dieser Art Kultur. Dann natürlich auch dort getrennte Betrachtung von Landleben und Leben der reichen Leute und sowieso Beachtung, dass es in einer Kultur immer auch viele Unterkulturen gibt.
So, Taoismus fäält mir ein, dort die alchemistischen Lehren bestimmter "Säfte"/"Energien", vereinfacht weiblich/männlich, wo es dem Mann gut tun solle, auch was weibliches zu tanken (ich bleibe bewusst salopp, weil ich das aus dem Kopf nicht genau hinkriege), daraus auch der Glaube, unter anderem (nicht nur) Frauenmilch könne das liefern, darüber hinaus aber auch der Glaube, Frauenmilch hätte ganz besondere Heilkräfte. Dazu gibt es unzählige Einzelanekdoten, wobei die meisten mir bekannten von Europäern kommen, weil die darüber erstaunt waren. Also dass z.B. auf den Märkten Milch von der Brust weg als Heilmittel verkauft wurde (Echtheitsbeweis, Frische), dann auch Berichte, wo Frauen dafür im Haus angestellt wurden oder dafür täglich kamen oder auch aus Achtung vor verehrten Personen freiwillig ihre Milch anboten. Da rein gehören auch Berichte westlicher Ärzte, die in Korea (Thailand? Bin nicht ganz sicher.) gefragt worden, wie man mehr Milch bekommen könnte, weil der Mann die so gerne tränke, wobei die Verwunderung der Ärzte eher war, wie selbstverständlich der Ton war.
Von buddhistischen Kulturen (Vietnam) habe ich dergleichen aber bisher nicht gelesen, eher nur, dass die das von dort lebenden Chinesen berichteten.
Noch viel weiter in Richtung Süden zählt jetzt natürlich nicht (also Papua bis Australien), weil die gar nicht vergleichbar sind - aber die sind äußerst pragmatisch mit der Brustmilch gewesen, inklusive Aufzucht von Tieren auch and er Brust sowie, bis dahin dass der Mann sich die Brust seiner Frau einfach genommen hat, wenn er Lust auf ihre Milch hatte. Auch da: Jede Kultur ggf. anders.
In China habe ich den Eindruck, dass am ehesten der Taoismus die Begründungen zum Tabubruch geliefert hat.
Ah - Wikipedia hilft ausnahmsweise mal:
Vor dem Entstehen des Konfuzianismus wurden im chinesischen Daoismus verschiedene alchemistische Sexualpraktiken gelehrt, die im menschlichen Geschlechtsakt die Möglichkeit sahen, durch „Energieaustausch“ der beiden Geschlechter bzw. im einseitigen „Energie-Konsumieren“ des Mannes Stärkung, ein hohes Alter oder sogar Unsterblichkeit zu erlangen. Um sein Yang zu stärken, sollte der Mann während des Liebesspiels unter der Zunge und aus den Brüsten der Frau Yin-Essenzen trinken und sie außerdem mit dem Penis aus der Vagina der Frau aufnehmen, was sich stärkend auf seine eigene Energie auswirken sollte. Wenn ein Energieaustausch (Kreislauf) das Ziel der betreffenden Lehre war, dann sollte der Mann der Frau seine Energie durch seinen Samen zurückgeben. Meist gingen die Anforderungen jedoch über den Energieaustausch hinaus und die einseitige Anhäufung von Energie durch den Mann trat in den Vordergrund. Der betreffende daoistische Adept musste eine Ejakulation daher vermeiden, um sein gesamtes Qì („Lebensenergie“) im Körper zu bewahren. Die Anweisungen zu solchen sexuellen Praktiken hatten den Charakter einer Geheimlehre.[23][24] Die Energie, die aus den Brüsten gesaugt werden sollte, hatte Namen wie „Korallenessenz“, „Weißer Schnee“ oder „Saft des Apfels der Unsterblichkeit“. In China, Vietnam, Korea und Japan ist der Glaube an die besondere Wirkung der Frauenmilch auf Erwachsene, und ganz besonders wenn sie direkt aus der Brust getrunken wird, auch heute noch immer nicht ganz verschwunden.[25]

[23] Henri Maspero: Les Procédés de ‹Nourir le Principe Vitale› dans la Religion Taoiste Ancienne. In: Journal Asiatique, 229, 1937, S. 177–252, 353–430.
[24] Douglas Wile: Art of the Bedchamber: The Chinese Sexual Yoga Classics Including Women’s Solo Meditation Texts. SUNY Press, 1992.
[25] Hans Peter Duerr: Der Mythos vom Zivilisationsprozeß. Band 4: Der erotische Leib. 1997, S. 443.
Dass ich keine chinesischen Originalquellen habe, nimmste mir aber bitte nicht übel, da haperts bei mir - und die hätten ihre alte Kultur auch vielleicht nicht so entsetzlich zerkloppen sollen, selbst wenn nicht alles gut und richtig war...
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Geniesser67 »

Christine hat geschrieben: Donnerstag 12. März 2026, 14:38 Dir ist der entscheidende Witz entgangen: Der Obermoralapostel von Rotchina lässt sich bei einem Brustmilchbankett erwischen, ärger als es der Kaiser gemacht hatte - sowas will man als Pöbel wenigstens einmal im Leben erlebt haben.

Aber versteht mich nicht falsch, das ist eine geile Idee, bei sowas wäre ich gerne mal dabei, wenngleich auch (neben mindestens 50 anderen milchgebenden Frauen) ausschließlich als restlos leergemolkene Amme meines eigenen Manns ;-)

:traenenlach:
Spielverderberin :biggrin:
:flash: #vampir#
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Christine »

Geniesser67 hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 14:42Spielverderberin :biggrin:
:knicks:
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Re: Frauenmilch-Bankette in China

Beitrag von Woland »

MMBB hat geschrieben: Mittwoch 18. März 2026, 05:27Die Eskapaden Cixi's werden diskutiert, weil sie außergewöhnlich waren.
Zumindest in diesem Kontext muss hinzugefügt werden, dass sie NICHT die Kaiserin Chinas war, sondern nur eine der Konkubinen des vorletzten Kaisers, die das Glück hatte, den letzten Kaiser zu gebären. Da dieser noch minderjährig war, konnte es ihr so gelingen, einen Einfluss zu erlangen, der ihr nicht zustand. - Was aufgrund ihrer Unerfahrenheit einer der wichtigen Ursachen für den Untergang des chinesischen Kaiserreichs war, da ihr Einfluss zu sehr weitreichenden Fehlentscheidungen führte. Aber das ändert nichts daran, dass Frauenmilch als ein besonderer Trank galt - und dessen Grnuss als dekadentes Vergnügen.

Nebenbei, weils gerade passt: Der junge Kaiser sollte ja das beste Essen kriegen, dass es überhaupt gab - und deshalb bekam er auch noch sehr lange eine Amme. Quasi als Privileg. In dem berühmten (und sehr guten) Film "Der letzte Kaiser" gibt es eine herausgeschnittene Szene, wo ein Hofbediensteter eine stillende Mutter von der Straße wegfing, ihren Säugling dem verdutzten Vater in die Hand drückte und die Mutter dann in den Palast entführte. Weder Vater noch Mutter wagten irgendwelchen Widerstand. Dann folgte eine Szene, wo diese Frau dem (bereits) 8 Jahre alten Kaiser die Brust gab. Den Filmausschnitt gabs mal bei Youtube; leider ist er gelöscht worden. Nur ein Bild davon habe ich im Netz gefunden:
Bild
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